Heilenergetik leben
  • Start
  • Über mich
    • Presse
  • Arbeite mit mir
    • Das sagen andere über mich: Kundenstimmen
    • Dein Frei-Sein-Seminar
    • Angebot: Leicht-Frei-Energiereich
    • Deine energetische Einzelbegleitung
    • Der Wut-Pfad
  • Für 0 €
  • Seminartermine
    • Anmeldung
  • Blog
    • Emotionen
    • Persönliches
    • Heilenergetik & Energiearbeit
    • Mein Unternehmen
      • Interviews
    • Rückblicke
      • Jahresrückblicke
    • Kundenstimmen
  • Newsletter
  • Menü Menü

In dieser Kategorie findest du Artikel rund um Gefühle, emotionale Prozesse und innere Balance. Ich zeige dir, wie du Emotionen verstehst, regulierst und für deine persönliche Entwicklung nutzt. Du erhältst Impulse, Übungen und Hintergrundwissen, um emotional freier, klarer und stabiler zu werden.

Selbstliebe präsentiert mit einer Sonnenblume auf dem Feld.

7 gute Gründe, warum du deine Selbstliebe aufbauen solltest

17. Oktober 2024/15 Kommentare/in Gefühle und Emotionen/von Anita Griebl

Selbstliebe ist meiner Meinung nach das Wichtigste, was wir im Leben lernen können. Eine gesunde Selbstliebe ist entscheidend für ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Leben. Oft haben wir gelernt, uns zurückzuhalten, nicht aufzufallen und uns selbst nicht zu loben. Früher galt Selbstliebe als egoistisch oder narzisstisch.

Das ist jedoch ein Irrtum, denn weder Egoisten noch Narzissten lieben sich wirklich selbst, noch können sie Mitgefühl für andere empfinden. Sie sind nur auf sich und ihre Bedürfnisse fixiert und von Angst sowie einem Mangelbewusstsein getrieben. Ihre Herzen sind gegenüber der Liebe verschlossen. Nur wer sich selbst liebt, kann auch andere lieben.

Ich möchte dir 7 Gründe nennen, warum du an deiner Selbstliebe arbeiten solltest. Menschen, die sich selbst lieben, sind ein Segen für ihre Umgebung. Sie bereichern andere mit ihrer Freude und Liebe und dienen als gutes Vorbild, indem sie Verantwortung für ihr eigenes Glück übernehmen. Diese 7 Gründe für mehr Selbstliebe stelle ich dir in diesem Blogartikel vor!

7 Gründe, warum Selbstliebe dein Leben transformiert:

1. Du wirst zufriedener und glücklicher – unabhängig von äußeren Umständen

2. Du setzt klare, gesunde Grenzen und stehst für dich ein

3. Du findest innere Ruhe und hörst auf, dich zu vergleichen

4. Dein Selbstwertgefühl wächst und du begegnest Herausforderungen mit mehr Vertrauen

5. Deine Beziehungen werden liebevoller und authentischer

6. Du wirst emotional widerstandsfähiger und gehst leichter mit Stress um

7. Du triffst Entscheidungen, die wirklich gut für dich sind

Grund 1: Selbstliebe macht dich zufrieden und glücklich

Selbstliebe ist der Schlüssel zu dauerhaftem Glück, denn sie lehrt dich, Zufriedenheit in dir selbst und nicht in äußeren Bedingungen zu finden. Lese auch meinen Blogartikel: So wirst du selbst deine beste Freundin!

Indem du dich selbst liebst und akzeptierst, wie du bist, machst du einen entscheidenden Schritt zu einem glücklichen Leben. Denn wer sonst sollte dich lieben, wenn nicht du selbst? Du hast die Chance, deine Selbstliebe durch eine bewusste Entscheidung und die Bereitschaft, dein Glück in die eigenen Hände zu nehmen, zu stärken.

Wenn du in deiner Vergangenheit nicht die Liebe erfahren hast, die du dir gewünscht hast, und deshalb einen Mangel verspürst, versuchst du vielleicht, diese Leere mit Anerkennung und Wertschätzung von außen zu füllen. Dies ist jedoch nicht möglich, weil du sie entweder nicht annehmen kannst oder weil niemand in der Lage ist, dir diese Liebe zu geben.

Als ich meine Selbstliebe wiederentdeckte, habe ich erkannt, wie glücklich und lebensfroh mich das von innen heraus macht.

Es ist essentiell, diese Liebe in dir selbst zu kultivieren und zu festigen, so dass du nicht von der Liebe anderer abhängig bist. Eine starke Selbstliebe führt zu Zufriedenheit und einem glücklicheren Leben.

Selbstliebe ist kein Zufall, sondern eine Entscheidung. Eine innere Haltung, die dich unabhängig macht von der Bestätigung anderer und dich in ein erfüllteres Leben führt. Um dich auf diesem Weg zu unterstützen, habe ich im Dezember 2024 einen digitalen Selbstliebe-Adventskalender an meine Newsletter-Abonnentinnen und Abonnenten verschickt – inklusive einer PDF-Zusammenfassung aller Impulse.

Wenn du deine Selbstliebe stärken und dich selbstbewusster durchs Leben bewegen möchtest, dann melde dich jetzt zu meinem Energieletter an.

Jetzt für den Energieletter anmelden

Grund 2: Selbstliebe hilft dir gesunde Grenzen zu setzen

Wenn du dich selbst wertschätzt, fällt es dir leichter, gesunde Grenzen zu setzen und „Nein“ zu sagen, wenn es notwendig ist. Selbstliebe unterstützt den Aufbau deines gesunden Selbstwertgefühls und stärkt das Bewusstsein für deinen eigenen Wert.

Selbstliebe verbessert die Kommunikation mit dir selbst und anderen. Du kannst dich besser durchsetzen und zu dir stehen, selbst wenn du auf Widerstand stößt. Mit Selbstliebe handelst du respektvoller, gelassener und kannst deinen Standpunkt ohne Schuldgefühle oder Aggressionen vertreten.

Durch meine Selbstliebe habe ich gelernt gesunde Grenzen für mich zu wahren, ohne anderen weh zu tun.

Du erkennst, wenn eine Beziehung oder dein Umfeld dir nicht guttut und reagierst entsprechend. Deine Selbstliebe stärkt dein Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten. Wenn du dich selbst liebst, kannst du deutlich „Nein“ sagen, ohne Angst vor Zurückweisung oder Ablehnung.

Selbstliebe ist weit mehr als ein Gefühl – sie ist eine Energie, die dein ganzes Sein durchdringt und dein Leben von innen heraus verändert. Doch was bedeutet Selbstliebe eigentlich auf energetischer Ebene? Und warum ist sie so entscheidend für innere Balance, Heilung und echte Verbundenheit mit dir selbst? In diesem Artikel tauchen wir gemeinsam in die energetische Dimension der Selbstliebe ein und entdecken, wie du sie in deinem Alltag spürbar stärken kannst.

➡️ Selbstliebe aus energetischer Sicht!

Grund 3: Selbstliebe fördert deine innere Ruhe

Indem du dich selbst so akzeptierst, wie du bist, erlangst du mehr inneren Frieden und beendest das ständige Vergleichen mit anderen. Du erkennst und respektierst deine eigenen Bedürfnisse sowie Gefühle, was zu einem Bewusstsein für das führt, was dir wirklich guttut. Dies führt zu innerer Ruhe und Stabilität.

Wenn du in deinem Körper-Energie-System Entspannung findest, erreichst du ein Gleichgewicht und innere Ausgeglichenheit. Dies geschieht, weil du nicht länger um Liebe kämpfen musst, was Energieverlust verhindert. Du kannst einfach du selbst sein, ohne Vergleiche anstellen zu müssen.

Mit dem Anstieg meiner Selbstliebe, kam meine innere Ruhe zurück, wo vorher ein unangenehmes, inneres Zittern war.

Über genügend Selbstliebe zu verfügen, ist ein wunderbares Gefühl, das dir niemand nehmen kann, da es tief in dir verankert ist. Du gelangst in den natürlichen Fluss der Liebe, die stetig durch dich fließt und niemals versiegt. Dadurch kann dein Körper Spannungen ablegen und sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Ich bin im Sonnenblumenfeld und stehe zwischen zwei Sonnenblumen.
Ich stehe im Sonnenblumenfeld zwischen zwei Sonnenblumen und zeige meine Selbstliebe.

Grund 4: Selbstliebe stärkt dein gesundes Selbstwertgefühl

Selbstliebe fördert dein Selbstbewusstsein und bietet eine solide Basis, um Herausforderungen mit Zuversicht zu begegnen. Ein Paket aus Selbstliebe, Selbstwert und Selbstvertrauen kann dein Selbstbewusstsein steigern und deine Lebensqualität enorm erhöhen.

Ein gesundes Selbstwertgefühl ist entscheidend für ein positives Selbstbild und eine starke Selbstakzeptanz. Selbstliebe heißt, dich so zu akzeptieren, wie du bist, einschließlich all deiner Stärken und Schwächen, ohne dich mit anderen zu vergleichen oder fremden Erwartungen gerecht zu werden. Lese auch meinen Blogartikel: In 5 Schritten zu kraftvoller Energie: Für mehr Lebensqualität!

Als ich mich selbst zu lieben begann, verspürte ich mehr Selbstbewusstsein und gewann eine neue Lebensqualität.

Dein Selbstwertgefühl stärkt sich durch positive, wohlwollende und liebevolle Selbstgespräche. Es ist wichtig, den Fokus auf deine Fortschritte und Erfolge zu legen und für die erlebten Augenblicke dankbar zu sein. Behandle dich selbst mit Sorgfalt und achte auf deine physischen und emotionalen Bedürfnisse.

Grund 5: Selbstliebe erzeugt bessere Beziehungen

Wenn du dich selbst liebst, bist du auch in der Lage, anderen Liebe und Zuneigung zu schenken, ohne dabei von Abhängigkeit oder Unsicherheit geprägt zu sein. Vor allem beginnt eine bessere Beziehung mit dir selbst. Denn wenn du dich selbst liebst, pflegst du automatisch eine liebevollere Beziehung zu dir selbst und nimmst deine eigenen Bedürfnisse ernst.

Selbstliebe leistet einen wesentlichen Beitrag zu besseren Beziehungen mit anderen. Indem du deine Bedürfnisse erkennst und darauf eingehst, wirst du nicht ausgenutzt und vermeidest ungesunde Beziehungsmuster. Gleichzeitig bist du emotional weniger abhängig von anderen, um dich geliebt zu fühlen.

Meine neu gewonnene Selbstliebe erzeugte einen liebevolleren und wertschätzenden Umgang mit mir selbst. Auch die Beziehungen zu anderen profitierten davon.

Durch Selbstliebe entstehen weniger Konflikte aufgrund von Unsicherheiten, weniger Misstrauen und Eifersucht, weil du nicht ständig nach Bestätigung suchen musst. Folglich verringern sich auch das Bedürfnis nach Kontrolle und das Verlangen nach Rückversicherung. Du kannst andere wertschätzen und ihre Einzigartigkeit anerkennen, was zu harmonischeren Beziehungen führt.

Selbstliebe im Sonnenblumenfeld.
Selbstliebe macht Freude und bringt Glück. Glücklich bin ich zwischen den Sonnenblumen.

Grund 6: Selbstliebe fördert deine emotionale Widerstandskraft

Selbstliebe stärkt deine emotionale Widerstandskraft und verbessert den Umgang mit Rückschlägen und Stress. Sie fördert den Aufbau innerer Stärke und Stabilität, um Herausforderungen besser zu meistern. Du hörst auf, dich selbst abzuwerten oder zu verurteilen.

Statt dich auf das Negative zu fixieren, erkennst du deine Stärken und gehst effektiver mit schwierigen Situationen um. Du bist dir bewusst, dass schwierige Zeiten vorübergehen und du die Fähigkeit hast, Probleme zu bewältigen. Du konzentrierst dich auf deine mentale und physische Gesundheit und unterstützt deinen Körper dabei, sich zu entspannen.

Manchmal verhindern tiefsitzende Glaubenssätze, die Selbstliebe aufzubauen. Über einen hartnäckigen Glaubenssatz habe ich einen Blogartikel geschrieben: Warum der Glaubenssatz „Ich bin nicht gut genug“ nicht stimmt.

Mit mehr Selbstliebe kann ich besser mit meinen Herausforderungen umgehen. Ich habe mich sogar in mich selbst verliebt.

Dank ausgeprägter Selbstliebe betrachtest du Fehler als Lernmöglichkeiten, die du mühelos meistern kannst. Diese Einstellung steigert deine Resilienz und lehrt dich, dass du dich nach einem Misserfolg besser erholen und gestärkt daraus hervorgehen kannst.

Grund 7: Selbstliebe hilft dir bewusste Entscheidungen zu treffen

Selbstliebe ermöglicht es dir, Entscheidungen zu treffen, die dein Wohlbefinden fördern, sei es in Bezug auf Ernährung, Arbeit oder Beziehungen. Sie verhilft dir zu Klarheit über deine Werte und Bedürfnisse und unterstützt dich dabei, diese in die Tat umzusetzen.

Dank einer tieferen Verbindung zu dir selbst kannst du für deine Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen einstehen. Du wirst nicht von anderen bestimmt und lebst in Eigenverantwortung und Selbstbestimmung. Dein Selbstvertrauen stärkt sich, und du triffst Entscheidungen, die richtig für dich sind.

Durch die aufbauende Selbstliebe, wurde ich eigenverantwortlich und entscheidungsfreudig. Ich bin Gestalterin meiner Realität.

Außerdem gehst du besser mit den Folgen deiner Entscheidungen um und lässt dich nicht von außen beeinflussen. So wirst du unabhängiger von den Meinungen und Überzeugungen anderer und lässt dich nicht unterkriegen.

Selbstliebe-Challenge

In meiner Energiegruppe habe ich bereits mehrfach eine 21‑tägige Selbstliebe‑Challenge durchgeführt – eine Reise, die viele Teilnehmerinnen tief berührt und nachhaltig gestärkt hat. Über drei Wochen hinweg widmen wir uns täglich einem kleinen, aber kraftvollen Impuls, der dich zurück in die Verbindung mit dir selbst führt: liebevolle Selbstreflexion, energetische Übungen, achtsame Rituale und inspirierende Fragen, die dein Herz öffnen und deine innere Stimme stärken.

Diese Challenge ist mehr als eine Abfolge von Aufgaben. Sie ist ein Raum, in dem du dich selbst neu entdecken kannst – getragen von einer wertschätzenden Gemeinschaft, die denselben Weg geht. Viele Teilnehmerinnen berichten, dass sie in dieser Zeit mehr Selbstmitgefühl, Klarheit und innere Ruhe entwickelt haben als in Monaten zuvor.

Wenn du spürst, dass du deine Selbstliebe vertiefen und dich selbst wieder bewusster wahrnehmen möchtest, dann ist diese Challenge ein wundervoller Einstieg in deinen eigenen Heilungs- und Stärkungsprozess.

➡️ Hier geht es zu meiner WhatsApp-Energiegruppe

Möchtest du deine Selbstliebe weiterentwickeln und dich innerlich stärken? Dann trag dich in meinen Energieletter ein!

Mit dem Energieletter erhältst du mehr Energie
Energieletter abonnieren

Energiearbeit, die Herzen öffnet!

Energiereiche Grüße von Anita

Die Scham-Ein tieferer Blick in das Gefühl

Die Scham: Ein tieferer Blick in das Gefühl

21. September 2024/4 Kommentare/in Gefühle und Emotionen/von Anita Griebl

Die Scham ist eines der menschlichen Gefühle, die am schwersten zu definieren und zu verstehen sind. Steht Scham für ein Gefühl der Schuld oder Verletzlichkeit? Ist es ein Gedanke, ein Gefühl oder eine Mischung aus beidem? Wie wirkt Scham auf unser Verhalten? Und wovon wird Scham ausgelöst? Es scheint, als ob Scham viele schwierige Fragen aufwirft.

In diesem Beitrag werden wir uns den verschiedenen Aspekten von Scham widmen, indem wir uns auf die energetische Seite der Scham einlassen. Wir erforschen, wo Scham herkommt, wie man sie erkennen und überwinden kann, und wie wir sie in unser Leben bewusst integrieren können.

Wie kann dir Energiearbeit beim Verstehen der Scham helfen? Eine ganze Menge und das erfährst du im Laufe des Blogbeitrags.

Lesezeit 14 Minuten

Wie beeinflusst Scham unser Leben?

Scham ist ein Gefühl, das du sicher kennst und schon mal gefühlt hast, kannst dich jedoch nicht daran erinnern, wann oder woher es kam. Das Gefühl der Scham kann weit zurück in dein Leben reichen und ist oft in der Familiengeschichte tief verwurzelt oder durch frühe Erfahrungen im Leben eingebrannt. Deine Erziehung hat möglicherweise einen Anteil an dem Umgang mit deinem Schamgefühl, dadurch, wie du bewertet oder beurteilt wurdest. Negative Erfahrungen können Gefühle von Unzulänglichkeit und Ungerechtigkeit erzeugen, und diese beiden Gefühle sind die Grundlage für ein Schamgefühl.

Scham zeigt sich als ein intensives Gefühl der Verlegenheit oder des Unwohlseins, das entsteht, wenn du glaubst, Fehler gemacht zu haben. Dein Wunsch ist dann, Schwächen zu verbergen und dich vor der Bewertung durch andere zu schützen. Scham kann dein Selbstwertgefühl beeinträchtigen und ist eng mit der Angst vor Ablehnung oder Bloßstellung verbunden. Sie spielt eine wichtige Rolle im sozialen Miteinander, da sie Menschen dazu bewegt, Normen und Erwartungen zu reflektieren und einzuhalten.

Probleme mit Scham entstehen durch die Erfahrungen von ausgegrenzt sein und abgelehnt werden und erzeugt ein Gefühl der Wertlosigkeit und Einsamkeit. Um diese unangenehmen Gefühle nicht fühlen zu müssen, vermeidest du bestimmte Situationen, damit du nicht mit deinem Schamgefühl konfrontiert wirst. Scham ist ein bedrückendes und überwältigendes Gefühl, das schwer zu ertragen ist und intensive Selbstkritik auslöst.

Ein Beispiel beeinflusster Scham

Frauke durfte sich in ihrer Kindheit nicht nackt zeigen und bekam immer wieder die Worte von ihren Eltern zu hören; „Schäm dich!“ Egal wie sie sich verhielt, wurde sie immer wieder mit diesen Wörtern abgespeist. Das hatte zur Folge, dass Frauke Angst hatte, etwas falsch zu machen und sich gar nichts mehr zutraute. Selbst als erwachsene Frau hinderte ihre Scham sie noch, mit ihren Freundinnen in die Sauna zu gehen.

Es ist wichtig, die Situationen in denen wir uns schämen bewusst zu machen und die unangenehmen Gefühlsregungen zu lösen. Indem wir die Wurzeln der Scham in unserer Geschichte erkennen und lösen, können wir die Dinge akzeptieren und unser Selbstvertrauen stärken. Dann ist es möglich, schamvolle Erfahrungen überwinden und ein Gefühl von Freiheit und tiefer Akzeptanz entwickeln

Wenn es dir ähnlich geht, fragst du dich sicherlich, wie du deine emotionalen Belastungen von Scham aus deiner Kindheit lösen kannst. Deine unterdrückten Gefühle von Scham, Mangelgefühle und Wertlosigkeit sind in deinem Energiefeld gespeichert und steuern unbewusst dein Leben. Vielleicht beurteilst du dein Verhalten schlecht, fühlst dich unzulänglich oder peinlich und möchtest im Boden versinken.

Auf natürliche Art ist Scham ein wichtiges Gefühl, das uns hinweist, dass wir uns verletzlich fühlen, zu wenig Selbstvertrauen haben, oder unsere Werte nicht mit unserem Handeln übereinstimmen. Sie ist also ein Hinweisgeber, dass etwas verändert werden soll.

Die Gefühle der Scham
Die Gefühlsregungen der Scham sind unterschiedlich.

Warum fühle ich Scham? Eine Reise durch das Gefühl der Scham

In Aufstellungen und in meiner Beratungspraxis als Heilenergetikerin erlebe ich immer wieder, wie Personen von ihren Schamgefühlen regiert werden. Sie trauen sich nichts zu und leben nicht ihr volles Potential. Je nach ihren Erfahrungen oder Erlebnissen vermeiden sie bestimmte Situationen. Ein Beispiel einer sehr belastenden Situation zeigt uns die kleine Annika.

„Die vierjährige Annika, schämte sich in Grund und Boden. Ein größerer Junge und Freund ihres Bruders, hatte sie zum Spaß hochgehoben und gesehen, dass das kleine Mädchen unter dem Nachthemd kein Höschen trug. Annika war vor Scham errötet. Sie wünschte sich, sie hätte ein Höschen angezogen und wollte, dass sie nie in dieser verlegenen Situation gelandet wäre. Der Junge ließ sie schnell wieder runter. Er wollte sie trösten, aber das kleine Mädchen schüttelte nur den Kopf und rannte weg. Annika hatte daraus gelernt, dass es wichtig ist, sich anständig anzuziehen. So lässt sich vermeiden, überraschend in eine derart peinliche Situation zu geraten„.

Warum fühlen wir Scham? Was hat das für einen Sinn?

Scham bezieht sich auf ein Gefühl und und ist körperlich spürbar. Manchmal folgt der Scham ein Schuldgefühl, das mehr dem Denken zugeordnet wird. Beide können gemeinsam auftreten und und dich enorm blockieren und einschränken. Bei Scham fühlst du dich klein, verletzlich und wertlos. Es entsteht ein starkes Gefühl von Verlegenheit und Unzulänglichkeit, du möchtest dich verstecken oder der Situation entfliehen. Dein Selbstbewusstsein ist schwach und du fühlst dich von anderen negativ beurteilt. Du entwickelst Minderwertigkeitsgefühle und fühlst dich ungerecht behandelt.

Körperlich steigt dir heiße Röte ins Gesicht, dein Herz klopft stark und du hast ein flaues Gefühl im Magen. Du möchtest am liebsten im Boden versinken und hast Angst, abgelehnt und bloßgestellt zu werden. Dich plagen Schuldgefühle, weil du glaubst einen Fehler gemacht zu haben und die Unsicherheit steht dir ins Gesicht geschrieben.

Durch die Scham wirst du in eine energetische Ohnmacht katapultiert. Du fühlst dich nicht ernst genommen und kannst deinen eigenen Wahrnehmungen nicht trauen. Durch diese Situation wirst du darauf hingewiesen, dass deine frühen Prägungen nicht mehr stimmen und aufgelöst werden möchten. Es ist wichtig, dass du dich selbst ernst nimmst, dich nicht verunsichern lässt und dir vertraust.

Scham ist also ein Hinweis auf eine Veränderung deiner Einstellung und ein Lösen deiner belastenden Gefühlssituationen von früheren Erfahrungen. Das Gefühl der Scham verfolgt dich so lange, bis du dich mit ihr auseinandersetzt und lernst, mit ihr umzugehen.

Was tue ich mit der Scham?

Die Scham zu unterdrücken oder zu leugnen verstärkt sie noch mehr. Daher ist es von Vorteil, sie zu akzeptieren und anzunehmen, damit du dein Selbstwertgefühl stärken kannst. Unabhängig davon, woher deine Scham kommt, kannst du sie als Teil deiner menschlichen Natur verstehen. Sie bewahrt dich vor schädlichen Handlungen.

Indem du dir der Macht deiner Scham bewusst wirst und bereit bist, sie zu akzeptieren und zu integrieren, kannst du deine künftigen Situationen verändern. Die Scham ist oft das Ergebnis von Schuldgefühlen, die du gegenüber anderen empfindest. Manchmal äußert sie sich in übertriebener Schuld oder ständiger Unsicherheit in einer Situation. In diesen Fällen solltest du dich von solchen unangenehmen Gefühlen befreien. Mach dir bewusst, dass Scham neutral ist und nur bei Blockierungen negative Auswirkungen zeigt.

Aus energetischer Sicht beeinträchtigt unterdrückte Scham deine innere Balance und hat einen Einfluss auf Körper, Geist und Seele. Dein allgemeines Wohlbefinden wird durch die Emotion Scham geschwächt und blockiert. Durch verschiedene Techniken und Tools kannst du das Energiegleichgewicht wieder herstellen und negative Gefühlsäußerungen auflösen.

Dadurch kannst du deine Scham als natürliche Reaktion erkennen und sie als Hinweisgeber akzeptieren, wenn etwas für dich unangemessen und belastend ist.

Scham kann überwunden werden.
Scham ist ein Gefühl, dass wir überwinden können.

Wie überwinde ich die Scham?

Jetzt schauen wir uns genauer das emotional belastende Gefühl der Scham an. Wenn sich deine Scham überwältigend und unangenehm anfühlt und du starke körperliche Reaktionen bekommst, solltest du diese bearbeiten und lösen. Wie geht es dir mit dem Gefühl Scham?

Scham löst eine Vielzahl von Gefühlsregungen aus, die sich sowohl körperlich als auch emotional manifestieren können. Zu den häufigsten zählen:

  • Peinlich berührt sein, etwas ist dir peinlich und du möchtest dich in Luft auflösen. Du fängst zu Schwitzen an und du wirst rot im Gesicht.
  • Verlegenheit, du fühlst dich unwohl und möchtest am liebsten im Erdboden versinken. Du hast ein flaues Gefühl im Magen oder einen Kloß im Hals.
  • Minderwertigkeitsgefühle, du empfindest dich als nicht gut genug. Du möchtest dich verstecken oder aus der Situation flüchten.
  • Selbstzweifel, du bist mit dir selbst nicht zufrieden. Du grübelst über dein Verhalten und siehst nur Fehler.
  • Angst und Furcht, du hast Angst vor der Reaktion anderer und möchtest Situationen vermeiden. Du möchtest dich vor weiterer Bloßstellung schützen.
  • Traurigkeit, du bist am Bodenzerstört und fühlst dich allein gelassen. Du fühlst dich verurteilt und verletzt.
  • Enttäuschung, du hast dir etwas anders vorgestellt und bist zutiefst enttäuscht. Du fühlst dich unzulänglich und wertlos.
  • Wütend, du fühlst dich ungerecht behandelt und die Wut steigt heiß in dir auf.
  • Zurückziehen, du fühlst dich isoliert und möchtest mit niemanden etwas zu tun haben. Du willst dich vor Verurteilung schützen.

Übung zum Lösen der Scham

Du kannst diese Übung ausweiten und alles auf deinem Block notieren, was dir in den Sinn kommt. Erkennst du die Zusammenhänge deiner Prägung und deinem Selbstwert? Wenn dir dies bewusst wird, kannst du deine belastende Situation aktiv verändern.

Die Scham ist ein intensives und oftmals lähmendes Gefühl, das viele Menschen ständig beschäftigt. Häufig macht sie es uns schwer, effektiv zu arbeiten, zu kommunizieren oder einfach an einem bestimmten Tag zu funktionieren. Die folgenden Schritte helfen dir, dir bewusst zu machen, wie du mit dem Gefühl der Scham als Erwachsener umgehen kannst.

  • Erkenne dein Gefühl. Wenn du dich schämst, ist es wichtig, deine Gefühle zu beobachten und zu verstehen. Warum verspürst du Scham? Welche Situation hat diese Gefühle geweckt? Was ist dir peinlich?
  • Wer hat dich so bewertet? Wofür schämst du dich? Welche Situation aus deiner Kindheit steht damit in Verbindung? Wie wirkt sich die Scham in deinem Körper aus? Wo spürst du die negative Regung?
  • Trainiere dein Selbstbewusstsein. Viele Menschen fühlen sich von der Gesellschaft oder dem Druck anderer eingeschüchtert. Um sich besser zu fühlen, solltest du an deinem Selbstbewusstsein arbeiten. Konzentriere dich auf die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten und erkenne dein eigenes Selbstwertgefühl an.
  • Finde heraus, welche Strategien funktionieren. Wenn man sich schämt, ist es wichtig, Möglichkeiten zu entwickeln, um mit der Scham umzugehen. Mach vielleicht eine Atemübung, oder höre eine heitere Musik, um dich besser zu fühlen.

Dieser bewusste Umgang mit deiner Scham bringt dir Verständnis und einen sicheren Umgang mit ihr. Durch das Bewusstwerden stärkst du dein Selbstvertrauen und füllst deine Energiereserven wieder auf.

Vom Schamgefühl zur Freiheit

Es kann eine schmerzhafte Herausforderung sein, sich von Schamgefühlen zu befreien. Diese Gefühle können ein natürlicher Teil unseres Lebens sein und blockieren uns in vielerlei Hinsicht. Dich jedoch von ihnen zu befreien und Freiheit zu finden, kann eine unglaubliche Erfahrung sein.

Um die Scham loszulassen, ist es wichtig, dich deiner eigenen Unsicherheit und Ängste bewusst zu werden. Dann kannst du dich damit auseinandersetzen und mithilfe von Selbstentwicklungstechniken lernen, wie du sie überwinden kannst. Es ist ein wichtiger Schritt, in deine emotionale Freiheit.

Dabei ist es von Vorteil, positiv zu bleiben und moralische Unterstützung von Freunden und Familie in Anspruch zu nehmen, um starke emotionale Unterstützung zu erhalten. Das heißt, wenn du persönliche Schwierigkeiten erlebst, bist du nie allein. Wenn du dir das bewusst machst, kannst du es schaffen, die Scham zu überwinden und Freiheit zu erlangen.

Scham und Unsicherheit können uns blockieren, aber wir müssen immer an unsere Fähigkeiten glauben. Denke daran, dass auch noch so starke Gefühle ein Teil deines Lebens sind und es immer einen Weg gibt, sie zu erlösen.

Scham ist ein Gefühl der Unsicherheit. Es kann uns schützen oder auch limitieren, und es fordert uns zu Ehrlichkeit und Verantwortung auf.“

Dr. Pamela Cooper-White

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dieser Weg manchmal lang und schwer ist. Ich habe mir Unterstützung geholt. Durch die Reflexion und die Befreiung einschränkender Emotionen habe ich Leichtigkeit, Freiheit und Lebensfreude gefunden. Ich empfinde diese positive Einstellung als Geschenk. Du kannst mehr dazu lesen, in meinen weiteren Blogartikeln.

Ich möchte dich ermutigen und dir helfen, den ersten Schritt zu machen.

Gefühlsregungen der Scham sind sehr speziell.
Die Gefühlsregungen der Scham sind unterschiedlich erlebbar.

Lösungsansätze bei Schamgefühlen

Schamgefühle sind normal und spielen eine wichtige Rolle für das menschliche Wohlbefinden. Sie motivieren uns, uns angemessen zu verhalten und soziale Normen zu respektieren. Doch manchmal können Schamgefühle belastend werden, wenn wir sie nicht ausdrücken können. Ein Bewusstsein für die Bedeutung unserer Schamgefühle zu entwickeln und darüber zu sprechen, kann unser Selbstbewusstsein und Wohlbefinden stärken.

Ich empfehle dir, über deine tieferen Gefühle und Gedanken zu sprechen, die bei bestimmten Ereignissen unangenehm sind, und versuche, dich selbst besser zu verstehen. Indem du dich öffnest und deine Erfahrungen teilst, kannst du ein Gefühl der Verbundenheit und des Verständnisses entwickeln, das es dir ermöglicht, deine Vergangenheit anzunehmen und Bereiche zu erkennen, in denen du dich verbessern kannst.

Es gibt verschiedene Methoden, um mit Schamgefühlen umzugehen und sie zu überwinden, die dir helfen können, ihre Intensität zu mindern und sie nachhaltig zu lösen. Ein paar Beispiele:

  • Behandle dich selbst mit derselben Freundlichkeit und Verständnis, dass du anderen entgegen bringst. Erkenne, dass du in einem Lernprozess bist und aus deinen Schwächen lernen kannst.
  • Akzeptiere dein Schamgefühl als einen Teil von dir selbst, der dich weiter bringt bei deiner Entwicklung. Es ist eine Lernmöglichkeit.
  • Sprich deine Gefühle bei Menschen, denen du vertraust, an und teile mit ihnen deine Erfahrungen. Es hilft dir, deine emotionale Last zu verringern.
  • Stärke dein Selbstwertgefühl, indem du Erfolge bewusst wahrnimmst und dankbar dafür bist. Konzentriere dich vermehrt auf deine Stärken.
  • Meditation und Achtsamkeit unterstützen dich dabei, negative Gedankengänge und Ängste zu reduzieren.
  • Sorge gut für dich selbst, indem du deine Grenzen wahrst und dich nicht überforderst.
  • Beschäftige dich mehr mit Dingen die dir Freude bereiten und dich glücklich machen.
  • Hole dir Unterstützung, um tief verwurzelte Schamgefühle bewusst zu machen und nachhaltig aufzulösen.

Wenn du Hilfe benötigst, um deine Emotionen auszugleichen, begleite ich dich gerne und zeige dir Wege zur Befreiung. Kontaktiere mich, um ein kostenloses Energiegespräch zu vereinbaren.

Die Bearbeitung von Scham

In der Heilenergetik betrachten wir Scham als Zustand der Ohnmacht. Du bist diesem überwältigenden Gefühl hilflos ausgesetzt und fühlst dich machtlos. Wir bearbeiten energetisch die Ohnmachten, die durch Wut, Trauer, Scham und Trotz entstehen, indem wir bewusst aus der Ohnmacht heraustreten und sie mit den Werkzeugen der Heilenergetik dauerhaft auflösen.

Das Energie- Seminar der Heilenergetik bietet dir die Möglichkeit, dich intensiv mit Blockaden und emotionalen Belastungen auseinanderzusetzen, um deine Persönlichkeit bewusst und kraftvoll weiterzuentwickeln. Du lernst, das Gleichgewicht wiederherzustellen, das durch deine Emotionen gestört wurde.

Im Seminar wirst du angeleitet, deine Gefühle zu akzeptieren und Belastungen in neue Energie umzuwandeln. Du lässt dich ein, auf positive Veränderungsprozesse, die dein Leben in allen Lebensbereichen verbessert und erfolgreich macht. Bei Interesse oder Fragen kannst du dich jederzeit melden.

Buchtipps zur Lösung von belastenden Schamgefühlen

Ein empfehlenswertes Buch zur Bearbeitung von Scham ist: „Die Gaben der Unvollkommenheit: Lass los, wer du glaubst sein zu müssen, und umarme, wer du bist von Brene Brown.

Brene ist eine Expertin auf dem Gebiet der Scham- und Verletzlichkeitsforschung und bietet in diesem Buch praktische Strategien und inspirierende Geschichten, um den Umgang mit Scham zu verbessern und ein erfüllteres Leben zu führen.

Ein weiteres wertvolles Buch ist: „Befreiung von Scham und Schuld: Alte Überlebensstrategien auflösen und Lebenskraft gewinnen“ von Laurence Heller und Angelika Doerne.

Laurence Heller und die Therapeutin Angelika Doerne erläutern die vielfältigen Erscheinungsformen und Folgen dieser negativen Selbstwahrnehmungen. Sie zeigen deren Entstehung anhand acht exemplarischer Charaktere auf und eröffnen Wege zur Befreiung und Heilung. 

Buch Befreiung von Scham und Schuld.

Beide Bücher bieten praktische Ansätze und tiefgehende Einblicke in das Thema Scham und wie man sie erfolgreich bewältigen kann.

Auf meinem eigenen Erkenntnisweg, konnte ich viele emotionale Belastungen auflösen, um frei, leicht und reich an Lebensenergie zu sein. Ich konnte mich aus den Fesseln der Vergangenheit befreien und bin sehr dankbar dafür.

Reich an Lebensenergie für mehr Lebensqualität

Anita Griebl herzlich
Energiereiche Grüße von
Anita

Blogparade Wut-Strategien- alle 27 Beiträge.

Wut abbauen: Eine Zusammenfassung von 27 Wut-Strategien zu meiner Blogparade

5. September 2024/27 Kommentare/in Gefühle und Emotionen/von Anita Griebl

Überschäumende oder unterdrückte Wut ist ein sehr präsentes Thema unserer Gesellschaft. Um Wut abzubauen und zu bearbeiten, braucht es Strategien die leicht anzuwenden sind. Ich präsentiere hier eine Zusammenfassung von 27 verschiedenen Blogartikeln, die eigens für meine Blogparade über Wut-Strategien geschrieben wurden. Wut abbauen – eine Zusammenfassung von 27 Wutstrategien zu meiner Blogparade.

Es war ein voller Erfolg, die erste Blogparade, die ich ins Leben gerufen habe. Mein Ziel war es, eine Vielzahl von Methoden und Ansätzen zu sammeln, von denen viele Menschen profitieren und passende Techniken finden können, um ihre Wut zu bewältigen. An meiner Blogparade „Aufgebraust: Welche Strategien verwendest du, um deine Wut abzubauen„, haben sage und schreibe 27 Bloggerinnen und Blogger teilgenommen, und ich habe selbst einen Beitrag zu diesem Thema beigesteuert.

Herzlichen Dank, für die zahlreiche Teilnahme an meiner Blogparade! Es sind wunderbare Beiträge und wertvolle Wut-Strategien für meine Sammlung entstanden.

Die insgesamt 105 Blogparaden wurden von Judit Peters in der Blog-Community „The Content Society“ initiiert und fanden vom 15. Juli bis zum 1. September statt. Mir war sofort klar, dass ich auch an weiteren Blogparaden teilnehmen würde, und ich war überrascht, dass ich 12 Blogartikel veröffentlichen konnte.

Noch nie zuvor habe ich so viel geschrieben wie in dieser Zeit und hätte gerne an mehr Aktionen teilgenommen, doch mir fehlte schier die Zeit zum Schreiben.

Diese Blogartikel findest du auf meinem Blog im Zeitrahmen vom 15. Juli bis 1. September 2024.

Nun möchte ich dich nicht länger auf die Folter spannen und präsentiere dir alle Beiträge, die zum Abbau von Wut verfasst wurden. Vielleicht findest du ja deine spezielle Strategie, die dir hilft dich zu entspannen und dich zu erleichtern. Wenn du jeweils auf das Bild klickst, kommst du zu den einzelnen Beiträgen!

Viel Vergnügen beim Lesen und bei der Verarbeitung deiner Wut!

Gabi Kremeskötter: Ich muss hier raus – wie ich mit meiner Wut umgehe

Ich muss hier raus- Wutstrategie von Gabi

Gabi erklärt, wie sie normalerweise ihre Wut im Griff hat, aber durch Ungerechtigkeit, Dummheit und Lügen ihre Beherrschung verliert. Beim Umzug ihres Freundes und der anschließenden Wohnungsübergabe fühlte sie sich durch die ungerechten Forderungen des Vermieters provoziert. Um ihre Wut zu bewältigen, konzentrierte sie sich auf eine andere Aufgabe und blendete die störenden Personen aus, was ihr half, Ruhe zu finden. Gabi empfiehlt aus der Situation raus zu gehen, damit die wütende Situation nicht eskaliert.

Heike Kreten Lenz: Brauche ich eine Strategie, um Wut zu überwinden?

Brauche ich eine Wut-Strategie von Heike

Heike hat ihr Empfinden mit der Definition von Wut auf Wikipedia abgeglichen und klar für sich festgestellt: „Ich werde nicht wütend“. Das hat sie sich auch von ihrem Mann bestätigen lassen, der sie seit über 40 Jahren kennt. Natürlich gibt es auch Verhaltensweisen, die bei ihr Ärger hervorrufen, aber eben keine Wut.
Um dem zu begegnen bedient sie sich einer klaren Sprache, geht unter Umständen dauerhaft auf Distanz und reagiert ihren Ärger dadurch ab, dass sie sich mittels körperlicher Bewegung auspowert.
Mit dem magischen Wort AHA gibt sie mehr Gelassenheit auf den Weg.

Michaela Kerscher: Wut-Sakrazement!

Wut-Sakrazement von Michaela Kerscher

Früher reagierte Michaela auf Wut mit lautem Schreien und Beleidigungen, was sich auch negativ auf ihre Hunde auswirkte. Mit der Zeit lernte sie, ihre Wut besser zu kontrollieren, indem sie Techniken wie tiefes Atmen, Schwimmen und das Anwenden des Emotionscodes® nutzte. Sie erkannte, dass ihre Wut oft von ihren Eltern beeinflusst wurde und achtet nun mehr auf die Signale ihres Körpers, um frühzeitig gegenzusteuern.

Karina Schuh: Die Kraft der Emotionen: Authentische Markenfotografie mit Wut und Gefühlen

Die Kraft der Emotionen von Karina Schuh

Karina veranschaulicht die Wut-Emotionen in der Fotografie, die Tiefe und Authentizität vermitteln. Das unterstützt besonders die Business- und Personal Branding Fotografie. Echte Emotionen ermöglichen eine echte Verbindung zu den Menschen herzustellen, indem sie die Persönlichkeit und die Geschichte hinter der Maske zeigen. Selbst negative Emotionen wie Wut können kraftvolle und authentische Bilder schaffen, die tief berühren. Ihrer Meinung nach sind Emotionen der Schlüssel zu authentischer und kraftvoller Markenfotografie.

Anita Griebl: Meine Wut-Karriere: Welche Wut-Strategien verwende ich?

Meine Wutstrategien von Anita Griebl

In meinem eigenen Beitrag geht es darum, wie das Unterdrücken meiner Wut seit meiner Kindheit zu gesundheitlichen Problemen führte, die schließlich in einer Depression endeten. Durch alternative Methoden wie die Heilenergetik lernte ich, meine unterdrückten Emotionen zu verarbeiten und in positive Energie umzuwandeln. Heute unterstütze ich andere dabei, ihre Wut zu bewältigen und ihre Lebensfreude wieder zu gewinnen.

Susanne Kruse: Wut bei Kindern verstehen: Praktische Tipps für Eltern

Wut bei Kindern von Susanne Kruse

Der Artikel von Susanne erklärt, dass die Wut eines Kindes möglicherweise auf seine menschliche Designstruktur zurückzuführen ist, insbesondere wenn es sich um einen Manifestor-Typ vom Human Design handelt. In verschiedenen Altersstufen zeigt sich Wut unterschiedlich: Kleinkinder (1-3 Jahre) erleben Trotzanfälle, Vorschulkinder (3-6 Jahre) kämpfen mit verbalen und körperlichen Aggressionen, und Grundschulkinder (6-12 Jahre) zeigen Wut durch verbale Auseinandersetzungen oder Rückzug. Diese Wut kann durch Entwicklungsphasen, unzureichende Sprachfähigkeiten, das Bedürfnis nach Autonomie und soziale Herausforderungen ausgelöst werden. Dafür gibt sie wertvolle Tipps für Eltern, um mit diesem Typ besser umzugehen.

Claudia Friederich: Welche Strategien ich habe, um Wut-Gefühle abzubauen?

Die Wut- Strategien von Claudia Friederich

Claudia Friederich beschreibt, wie sie mit Wut umgeht, indem sie den Raum wechselt und ihre Energie beruhigt. Ihre Wut resultiert oft aus einem starken Gerechtigkeitssinn und Erfahrungen aus ihrer Kindheit, in denen sie sich missverstanden und ungerecht behandelt fühlte. Sie hat gelernt, ihre Sensibilität und Liebe zu Tieren zu nutzen, um anderen zu helfen, ein glückliches Leben zu führen. Ihre 7 Schlüssel helfen dabei, die Wut abzubauen.

Heike Schmidt: Wut-Wege, ein biografischer Einblick

Wutwege von Heike Schmidt

Heike zeigt uns 8 verschiedene Strategien, die sie im Laufe ihres Lebens entwickelt hat, um mit ihrer Wut umzugehen. Von Teenager-Wutanfällen wie das Werfen von Büchern, über das Erforschen der Wut während intensiver Frauenzeiten, bis hin zu spirituellen und körperlichen Praktiken wie Schwitzhütten und Atemübungen, zeigt sie, wie vielfältig und transformativ der Umgang mit Wut sein kann. Die Göttin Kali und die Erkenntnisse über den weiblichen Zyklus spielen ebenfalls eine wichtige Rolle in ihrem Verständnis und ihrer Bewältigung von Wut.

Ulla Sieburg- Gräff: Die Sache mit der Wut: Woher kommt Wut und wie können wir mit ihr umgehen?

Die Sache mit der Wut von Ulla Sieburg-Gräff

Wut entsteht, wenn unsere Bedürfnisse unerfüllt bleiben und wir eine Situation als bedrohlich oder unfair bewerten. Diese Emotionen sind eng mit unseren Gedanken und Bewertungen verknüpft, und wir haben die Kontrolle darüber, wie wir eine Situation interpretieren. Wut und Ärger sind Schutzgefühle, die oft tiefere Kerngefühle wie Angst oder Trauer verbergen. Ulla stellt in ihrem Beitrag 5 Strategien vor, wie wir mit Wut besser umgehen können.

Marianne Kewitsch: Vom Wutausbruch zur Gelassenheit – Meine Strategien bei Gefühlen außer Rand und Band

Vom Wutausbruch zur Gelassenheit von Marianne Kewitsch

Marianne bezeichnet Wut als verpöntes Gefühl in der Gesellschaft und dass es als Tabuthema behandelt wird. Auch wenn das Unterdrücken von Wut zu emotionalen und körperlichen Problemen führen kann. Sie meint, dass wütende Menschen schnell als unbeherrscht abgestempelt werden, was zu Angst und Unsicherheit führt. Der Text betont die Wichtigkeit, Emotionen zu zeigen und offen über Gefühle zu sprechen, um Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden.

Jutta Büttner: Wut und Ärger: Was ist der Unterschied?

Wut und Ärger von Jutta Büttner

Jutta unterscheidet in ihrem Beitrag Wut und Ärger und zeigt auf, wie wir das erkennen und den Unterschied feststellen. Wut ist ein Gefühl, das uns darauf hinweist, wenn ein Ziel oder ein Bedürfnis nicht erfüllt wird. Es ist eine Kraftquelle, die im Körper spürbar ist und zu erhöhter Handlungsbereitschaft führt. Ärger hingegen ist das Ergebnis von Gedanken, die aus einem Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht entstehen. Es führt oft dazu, dass man einen Schuldigen sucht und bestraft, um die Illusion der Kontrolle aufrechtzuerhalten. 

Heike Ferg: Von hormonellen Stimmungs-Schwankungen und Wutausbrüchen

Stimmungsschwankungen von Heike Ferg

Heike zeigt auf, wie Hormone uns steuern und unsere Stimmung beeinflussen. Sie spielen eine große Rolle bei der Regulierung unserer Stimmung und während des Menstruationszyklus. Extreme Schwankungen des Hormonstatus können Aggressionen auslösen und zu Wutausbrüchen führen. Diese können auch andere problematische Krankheiten entstehen lassen. Heike stellt Strategien vor, die Hormonschwankungen regulieren können.

Alessa Somma: Aufgebraust: Meine persönliche Wut-Strategie

Aufgebraust: Meine persönliche Wut-Strategie

Alessa schreibt in ihrem Artikel von ihren persönlichen Strategien, um mit Wut umzugehen. Sie erklärt, wie sie durch das Schreiben und das Reden über ihre Gefühle Erleichterung findet und wie ihre Ausbildung als Achtsamkeits-Coach ihr geholfen hat, ihre Wut besser zu verstehen und zu bewältigen. Besonders betont sie die Bedeutung der Atmungstechniken, um akute Wutanfälle zu kontrollieren.

Silke Schwerdtfeger: Wut bewältigen im Familienalltag: Wege zu mehr Verständnis

Wut in der Familie von Silke Schwerdtfeger

Silke teilt ihre persönlichen Erfahrungen und bewährten Strategien zur effektiven Wutbewältigung im Familienalltag. Sie erklärt, dass Wut ein Ausdruck unserer inneren Welt ist und unerfüllte Bedürfnisse oder überschrittene Grenzen aufzeigt. Durch bewusste Achtsamkeit und praktische Techniken können wir lernen, Wut in positive Bahnen zu lenken.

Petra Grasser: Wie kann ich meine Wut abbauen? Das hat mir geholfen.

Wutabbauen von Petra Grasser

Petra erzählt von ihren eigenen Erfahrungen im Zusammenhang mit Wut. Sie betont, dass Wut abbauen wichtig ist, weil sie negative Auswirkungen auf uns und andere haben kann. Strategien zu entwickeln hilft, Wut zu kontrollieren und konstruktiv zu nutzen. Selbstreflexion und Veränderung des Lebensstils können langfristig helfen, Wut zu reduzieren. Dafür stellt sie Maßnahmen vor, die jeder ganz leicht einsetzen kann.

Gunhild Rudolph: Der Wut-Garten

Der Wut-Garten

Gunhild schildert in ihrem Beitrag, wie sie ihre Wut oft nicht erkannte und wie die Natur ihr half, diese Emotionen zu regulieren. Sie findet Frieden und Erdung durch bewusste Naturerlebnisse und Gartenarbeit, die ihr helfen, innere Stürme zu bändigen. Der Artikel thematisiert auch, wie gesellschaftliche Erwartungen Frauen oft daran hindern, ihre Wut zu erkennen und auszudrücken.

Feerena Fiori: Raus aus der Wut – Entspannen durch Kreativität

Raus aus der Wut – Entspannen durch Kreativität

Feerena Fiori beschreibt in ihrem Gastbeitrag, wie kreative Tätigkeiten wie Malen und Zeichnen helfen können, Wut und stressbedingte Emotionen zu regulieren und das Wohlbefinden zu steigern. Sie betont, dass der kreative Prozess als Ventil dient, um aufgestaute Gefühle auszudrücken und zu verarbeiten, und dass dies wissenschaftlich durch die Aktivierung des Belohnungssystems im Gehirn unterstützt wird. Kreativität bietet somit einen wertvollen Ausgleich im hektischen Alltag und fördert innere Gelassenheit.

Alexandra Bohlmann: Meine Strategien mit Wut umzugehen

Meine Strategien, mit Wut umzugehen

Alexandra erzählt uns von ihren Kindheitserfahrungen, wie sie als Frühchen geboren wurde und ihre Bedürfnisse oft nicht gehört wurden, was ihren Wutaufbau enorm beeinflusst hat. Sie teilt mit uns ihre Schwierigkeiten in Beziehungen und Lernprozessen im Umgang mit der Wut. Ihre Kinder halfen ihr, eine gesunde Streitkultur zu entwickeln und ihre eigene Wut besser zu verstehen. Dabei helfen ihr die Techniken wie EFT, Breathwork und Embodiment, mit denen sie auch andere unterstützt.

Pia Hübinger: Wut als Wegweiser: Eine tiefere Erkundung unserer inneren Landschaft

Wut als Wegweiser: Eine tiefere Erkundung unserer inneren Landschaft

Pia formuliert Wut als eine mächtige Energie, die uns tiefere Einsichten in unser Selbst ermöglicht, wenn wir lernen, sie bewusst zu erleben und zu transformieren. Wut kann als Rohmaterial für inneres Wachstum genutzt werden, indem wir sie bewusst wahrnehmen und verstehen. Sie teilt ihre eigenen Erfahrungen mit Wut und wie sie gelernt hat, diese Emotion als wertvolle Ressource zu nutzen.

Silvia Gunsilius: Wie Stress und Emotionen zusammenhängen

Wie Stress und Emotionen zusammenhängen

Als Stresscoach, erläutert Silvia, wie sie sich intensiv mit dem Thema Wut auseinandergesetzt hat und dabei erkannte, dass viele Menschen sich ihres hohen Stresslevels und der daraus resultierenden Wut nicht bewusst sind. Sie teilt ein Schlüsselerlebnis, bei dem sie Zeugin der Wut einer Frau wurde, die im Straßenverkehr gestresst reagierte. Silvia betont, dass Wut oft eine Folge von Stress ist und dass in solchen Momenten logisches Denken schwerfällt, da der Körper in einen Überlebensmodus schaltet.

Marika Wauer: Mut zur Wut

Mut zur Wut von Marika Wauer

Marika erzählt, wie sie durch diese Blogparade an ihren Artikel von 2021 erinnert wurde, der sich mit Strategien zum Abbau von Wut beschäftigt. Sie betont, dass Wut oft unterdrückt wird und dadurch gesundheitliche Probleme verursachen kann. Aus yogischer Sicht bietet sie einfache Techniken an, um Wut bewusst zu erkennen und zu transformieren, was Mut erfordert.

Dr. Martina Riedel: Wut, ich sehe rot

Ich sehe rot von Dr. Martina Riedel

Martina schreibt in ihrem Blogartikel, wie sie als emotionaler Mensch in einer Generation aufwuchs, die Wut als negativ bewertete und unterdrückte. Diese Unterdrückung führte dazu, dass die Wut im Untergrund wuchs und sich bei ihr zerstörerisch auswirkte. Es gab keinen Raum, diese Gefühle auszudrücken, was zu einem inneren Konflikt führte. Martina erzählt auch, wie sie heute mit Wut umgeht und welche Strategien sie verwendet.

Uli Pauer: Ausmisten statt Ausrasten: Wie du Wut in positive Energie verwandelst

Ausmisten statt ausrasten von Uli Pauer

Uli erzählt wie vielen Menschen, insbesondere Frauen der Generation 50+, beigebracht wurde, ihre Wut zu unterdrücken und sich angepasst zu verhalten. Sie betont, dass es wichtig ist, Wut zuzulassen und nicht zu unterdrücken, da dies langfristig destruktiv sein kann. Stattdessen sollten Wege gefunden werden, um die Wut auf gesunde Weise auszudrücken und loszulassen. Dazu zählt sie viele erprobte Strategien auf, die leicht umsetzbar sind.

Martina Kahlert: Entdecke die Kraft der Wut

Die Kraft der Wut von Martina Kahlert

Martina betont die transformative Kraft der Wut und wie sie für positive Veränderungen genutzt werden kann. Wut, die oft verborgen bleibt, kann zerstörerisch sein, aber wenn sie erkannt und in die richtige Bahn gelenkt wird, kann sie zu bedeutenden Veränderungen führen. Der Beitrag ermutigt dazu, Wut als natürliche emotionale Reaktion zu verstehen und konstruktiv zu nutzen, um gesündere Beziehungen und emotionales Wohlbefinden zu fördern.

Elena Lichtl: Werde wütend!

Werde wütend von Elena Lichtl

Elena ermuntert in ihrem Beitrag, wütend zu werden, denn sie liebte ihre Wut. Wut war für sie ein Gefühl der Stärke und Unverwundbarkeit. Mit ihren fünf Beispielen zeigt Elena wie sie ihre Wut abbauen und von Belastungen befreien kann. Manchmal stecken auch andere Gefühle hinter der Wut, wie Trauer oder Angst.

Kiren Dierkes: Wie gehst du mit deiner Wut um?

Wie gehst du mit Wut um? Von Kiren Dierkens

Kiren erzählt, wie sie durch Human Design gelernt hat, ihre emotionalen Höhen und Tiefen sowie ihre Wut zu erkennen. Durch Selbstbeobachtung und das Aufschreiben von Gefühlen hat sie festgestellt, dass sie ihre Wut lange unterdrückt hat. Es ist Kiren wichtig, die bahnbrechende Emotion zuzulassen und nicht zu unterdrücken, um sie effektiv verarbeiten zu können. Mehrere Möglichkeiten die Wut zu bearbeiten, stellt Kiren in ihrem Beitrag vor.

Heidrun Brüning: Wohin mit meiner Wut?

Wohin mit meiner Wut von Heidrun Brüning

Heidrun beschreibt ihre persönlichen Erfahrungen mit Wut und wie sie gelernt hat, diese Emotion zu kontrollieren und positiv zu nutzen. Sie bietet verschiedene Strategien an, um Wut abzubauen und Eskalationen zu vermeiden, wie z.B. Distanz schaffen, tief durchatmen und körperliche Aktivitäten. So wird die Frage beantwortet: Wohin mit meiner Wut?

Ich hoffe, dass du deine eigenen Wut-Strategien findest und dadurch ein leichteres und glücklicheres Leben führen kannst. Diese wunderbaren Beiträge haben so viel wertvolle und nachahmenswerte Strategien aufgezeigt, die du jederzeit in deinem Alltag anwenden kannst.

Solltest du Unterstützung benötigen, um deine emotionalen Belastungen zu lösen, kannst du mich gerne anschreiben. Sehr hilfreich ist es, in einer Gruppe von Gleichgesinnten sich mit den Wut- Emotionen zu beschäftigen. Das geschieht in meinem Wut-Seminar auf dem Wut-Pfad, das ich alle zwei Monate veranstalte.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Teilnehmern, die einen Beitrag zu meiner Blogparade geschrieben haben. Danke für die Zeit, die du aufgewendet hast, dich dem so wichtigen Thema zuzuwenden.

Herzlichen Dank auch für die wertschätzenden Kommentare unter meinen Blogartikeln und in den sozialen Medien. Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar und weiß das zu schätzen. Und vor allem danke ich dir und all meinen Lesern, die mit Interesse meine Beiträge lesen und mir davon erzählen.

Wenn du diesen oder einen Beitrag meiner Blogger-KollegInnen gut findest, schreibe es gerne in das Kommentarfeld. Kommentare sind der Beifall der BloggerInnen!

Herzlichen Dank!

Energiereiche Grüße von Anita

Reich an Lebensenergie für mehr Lebensqualität!

Anita Griebl in Wut

Meine Wut-Karriere: Welche Wut-Strategien verwende ich?

24. Juli 2024/9 Kommentare/in Gefühle und Emotionen/von Anita Griebl

Dies ist mein Beitrag zu meiner eigenen Blogparade, die ich am 16. Juli 2024 gestartet habe. Ich sammle damit viele Wut-Strategien bis zum 1. September 2024, um zahlreichen Menschen aufzuzeigen, wie sie mit ihren ungeliebten Gefühlen von Verdruss, Ärger oder Groll besser umgehen können. Es ist meine Wut-Karriere, die ich hier vorstelle und Wut-Strategien, die ich verwende.

Wenn du möchtest, kannst du gerne noch teilnehmen und uns deine Strategien zum Wut-Abbau verraten. In meinem Aufruf zur Blogparade findest du alle Informationen, um teilzunehmen.

Hier kommt nun meine eigene Geschichte, die erzählt, was mich zur „Wutlöserin“ und zur „Bewusstmacherin“ gemacht hat.

Unterdrückte Wut machte mich krank!

Mein ganzes Leben lang wurde meinen Gefühlen wenig Beachtung geschenkt, weshalb es mir schwerfiel, diese angemessen auszudrücken. Es war nur logisch, meine unguten Gefühlsregungen runterzuschlucken oder wegzustecken. Meine Vorbilder machten es schließlich genau so und haben mich animiert, es ihnen gleichzutun.

Seit meiner frühesten Kindheit staute sich deshalb viel von diesen negativen Energien in mir auf. Ich hielt die Tränen zurück, wenn sie hervorbrechen wollten. Ebenso war ich machtlos, wenn andere mich in eine hilflose Lage versetzt haben und meine Wut nicht hervorkommen durfte. In diesen Momenten musste ich mich stark zusammenreißen und darauf warten, dass sich die Umstände verbesserten.

Ich funktionierte nur noch wie ein Roboter und nahm mich selbst nicht mehr wahr. Für alle anderen war ich da und unterstützte sie, drängte mich jedoch zu Höchstleistungen und sabotierte mich selbst.

Das ging so lange, bis der Druck, den ich mir zunehmend machte, unkontrolliert ausbrach und ich als 37-jährige Frau eine Depression entwickelte. Das hieß dann zu dem Zeitpunkt, gesundheitliche Endstation!

Wie ich von der „Wutunterdrückerin“ zur „Wutexpertin“ wurde

Eine Depression bedeutet energetisch, viel unterdrückte Wut und Trauer in Kombination aufzustauen, die inplodierten und mich gesundheitlich in die Knie zwangen. Das ständige Unterdrücken meiner Gefühle hat mich krank und energielos gemacht. Daraus musste ich mich wieder befreien, denn Medikamente und endlose Therapien waren für mich keine Option.

Meine Suche nach alternativen Methoden war erfolgreich, als ich die Heilenergetik für mich entdeckte. Durch die intensive Beschäftigung mit mir selbst und der Energiearbeit lernte ich, wie ich mit meinen Wut- und Trauergefühlen umgehen konnte. Mit hilfreichen Übungen konnte ich mich aus den negativen Gefühlsäußerungen befreien. Ich war bereit, mich mit meinen ungeliebten Empfindungen auseinanderzusetzen und diese nochmals zu durchleben.

Das war nicht sehr angenehm, jedoch kam hinterher eine wunderbare und erfüllende Energie in meinen Alltag. Dadurch bekam ich mehr Lust an Unternehmungen und erfreute mich an schönen Dingen.

Ich fühlte mich mit der Zeit immer leichter und lockerer. Neue Energie, Freude und Freiheitsgefühle vermehrten sich und ich verwandelte meine Lethargie in Lebensfreude und mehr Lebensqualität.

Meine Wut-Karriere: Welche Wutstrategien verwende ich als Wutexpertin?
Die unterdrückte Wut muss raus!

Meine 4 Wut-Strategien

Seitdem unterstütze ich Personen, die sich von übermäßiger Wut und von den emotionalen Belastungen befreien wollen. Es ist mir eine große Freude zu sehen, wie erleichtert und froh meine KlientInnen und SeminarteilnehmerInnen sind, wenn der innere Druck der aufgestauten Gefühle nachlässt.

Vielleicht magst du auch an deinen belastenden Emotionen arbeiten und deinen übermäßigen Ärger, Groll oder Wut in Kraft und Lebensfreude verwandeln. Dann probiere mal eine längere Zeit meine gut erprobten Wut-Strategien aus, die ich dir hier vorstelle.

Strategie 1: Atme bewusst

Als Erstes ist es wichtig, dass du Ruhe bewahrst und dich aus der momentanen Wutsituation herausziehst.

Beispiel: Du bist gerade in einer hitzigen Diskussion mit einer anderen Person. Du teilst mit, dass du eine Pause brauchst und den Raum verlassen willst. Anschließend gehst du raus in die Natur, in einen anderen Raum oder auf die Toilette. Dort atmest du tief und bewusst in deinen Bauch und beobachtest deinen Körper. Durch die Konzentration auf dich selbst entspannt sich dein Körper und deine Wut. Mit dieser tiefen Atmung kümmerst du dich in diesem Moment um dein Wohlbefinden.

Nachdem du dich beruhigt hast, kannst du zu der anderen Person zurückkehren und gelassener sowie objektiver mit der Situation umgehen. Oft ist es auch hilfreich, eine Nacht darüber zu schlafen, bevor du das Konfliktthema weiter erörterst. Dieses bewusste Atmen unterstützt dich dabei sehr und kommt bei den weiteren Strategien zum Tragen.

Strategie 2: Notiere Wut-Situationen

Das schriftliche Verarbeiten von Wut ist sehr wirkungsvoll, weil du dich intensiv mit deinem Innenleben auseinandersetzt. Du schreibst also alle deine Ärgernisse und die dazugehörigen Personen in Stichpunkten auf. Dadurch wird dir klar, dass du diese Vergangenheitsdilemmas nicht mehr verändern kannst. Stattdessen kannst du deine emotionale Verfassung, die dich an die Vergangenheit bindet, verbessern oder lösen.

Durch tiefe Atmung kannst du mehr Verständnis und Mitgefühl für dich selbst entwickeln. Du schenkst dir die Anerkennung und Wertschätzung, die du dir früher gewünscht hättest. Das Notieren lässt körperliche Reaktionen wie Empörung und Entrüstung hochkommen, die dir zeigen, wie sehr du noch innerlich involviert bist. Dies gibt dir die Chance, bewusst an diesen negativen Empfindungen zu arbeiten.

Die notierten Zettel kannst du im Anschluss an einer Feuerstelle oder in einem feuerfesten Gefäß verbrennen.

Strategie 3: Schreie deine Verärgerung heraus

Manchmal ist es hilfreich, die unausgesprochenen Erregungszustände laut herauszuschreien oder auszusprechen. Denn diese bleiben oft im Hals stecken und verursachen Hals- oder Schilddrüsenprobleme. Dafür benötigst du einen geeigneten Ort, an dem du alleine bist, um niemanden zu verletzen. Vielleicht ist ein Keller, die Natur, ein Wald oder dein Auto der richtige Ort, um deine Stimme zu erheben und überschüssige Reizbarkeit freizusetzen.

Stelle dir vor, die Person steht vor dir und sage alles, was du dich bisher nicht getraut hast anzusprechen. Du wirst feststellen, dass diese Methode die Enge in deinem Hals lösen und für Entspannung sorgen kann.

Sehr hilfreich ist, wenn du vor einer Konfrontation mit einem wütenden Partner deine Gefühle im Vorfeld für dich verarbeitest. Denn dann gestaltet sich das Gespräch entspannter und erfolgreicher.

Meine Wutstrategie im Wald beim Rauslassen der Wut mit Dachziegeln.
Eine gezielte Zerstörung mit Dachziegeln im Wald.

Strategie 4: Erlebe bewusste und gezielte Zerstörung

Es ist tatsächlich hilfreich, wenn du in einem wütenden Zustand etwas kaputt machen kannst. Das Geräusch brechender Gegenstände kann körperliche Anspannungen lösen. Aktivitäten und Bewegungen helfen deinem Körper die durch Stress verursachte Adrenalinausschüttung wieder abzubauen. Du könntest einen kleinen Polterabend veranstalten und nicht mehr benötigtes Geschirr oder Tonwaren zerschlagen.

Selbstverständlich solltest du bei der gezielten Zerstörung alleine sein, um niemanden zu verletzen oder zu erschrecken. Du löst also die erste Wutladung für dich, bevor du dich mit der entsprechenden Person auseinander setzt und mit ihr diskutierst. Gezieltes Holzhacken, oder das Abtragen von Mauern können ebenfalls zum Abbau von Wut genutzt werden.

Andere bevorzugen es, in ein Kissen zu schlagen oder einen Boxsack zu verwenden, um überschüssige Wut aktiv freizusetzen. Bestimmte Berufe bieten wunderbare Möglichkeiten, solche Emotionen produktiv zum Wut-Abbau zu nutzen.

Beispielsweise habe ich im Keller alle meine nicht mehr benutzten und ungeliebten Ton-Übertöpfe mit einem Hammer zerschlagen und mich von einer Stinkwut befreit. Dazu habe ich alles rausgeschrien, was sich in mir aufgestaut hat.

In meinem Wutseminar auf dem Wut-Pfad zerschlagen wir Dachziegel und schreien im Wald.

Es ist von Vorteil die erste Wutballung für dich aus deinem Körper-Energiesystem heraus zu lassen, damit du objektiver mit deinem emotionalen Zustand umgehen kannst. Im Gegenzug gibt es passende Situationen, in denen du deine Wutgefühle auch in der Öffentlichkeit zeigen und ausleben darfst.

Fazit: Steige aus der Ohnmacht

Mit diesen vier Strategien schaffst du es aus den Wut-Ohnmachten auszusteigen. Belastende Situationen von früher haben uns in eine energetische Ohnmacht gebracht. Wir waren zum Beispiel als Kind solchen Begebenheiten hilflos ausgeliefert und konnten uns nicht wehren. In dem Moment waren wir handlungsunfähig und nicht schlagfertig genug.

Belastende Konstellationen der Biografie können wir heute verändern und als Erwachsene die Verantwortung für unsere Gefühlssituationen übernehmen. Dazu ist es nötig, die negativen Empfindungen nochmals zu durchleben, wenn du dich daran erinnerst. Je mehr du diese negativen Wahrnehmungen zulässt, desto stärker kannst du diese Verbindung zu früher lösen.

Dabei hilft dir wiederum eine intensive Atmung und ein Ort, an dem du ungestört bist. Du lässt die Wutgefühle bewusst zu und bejahst sie innerlich. Alle körperlichen Sinneseindrücke fließen durch dein Körper-Energie-System hindurch und erhalten ihre Berechtigung.

Du triffst innerlich eine kraftvolle Entscheidung, aus dieser negativen Gefühlssituation auszusteigen. Dann stellst du dir vor, wie du zwei oder drei Schritte vorwärts aus der vorherigen Position aussteigst oder herausspringst. Dann atmest du kraftvoll aus und spürst in deinem Körper, was er dir für Hinweise gibt. Anschließend verspürst du ein Gefühl der Erleichterung.

Durch meine persönlichen Erfahrungen wurde es mir möglich, anderen zu helfen, die Ähnliches durchgemacht haben. Mein Einfühlungsvermögen half mir, für andere als Vorbild zu fungieren. Mit der Zeit suchten immer mehr Menschen meine Unterstützung, die ich bereitwillig anbot.

Mit meinem selbst entwickelten Wut-Pfad-Seminar führte ich unzählige TeilnehmerInnen in ihre emotionale Freiheit. So wurde ich durch meine Erlebnisse von der Wutunterdrückerin zur Wutexpertin. In diesem Seminar lernst du deine ureigene Wut kennen und sie nachhaltig zu lösen. Probiere es aus und lass dich darauf ein. Deine Gesundheit dankt es dir!

Hier kannst du dich näher informieren und für das nächste Wutseminar anmelden.

Wut-Seminar auf dem Wut-Pfad
Zum Wutseminar

Wut-Erkenntnisse

Ich habe erkannt, dass ich meine belastenden Situationen selbst hervorgerufen habe, weil ich meine Grenzen nie stark genug gesetzt habe und dadurch meine Wut übergroß werden konnte. Zu wenig Selbstbewusstsein hat mich dahin geführt und mich veranlasst, alles über mich ergehen zu lassen.

Heute weiß ich, wie ich das ändern kann und zeige anderen, wie sie ihr Selbstbewusstsein stärken können. Mehr Selbstliebe, Selbstvertrauen und Selbstwert führen in ein kraftvolles und selbstbestimmtes Leben. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, melde dich gerne bei mir und schreibe mich an.

Hast du auch spezielle Wut-Strategien, die du mit uns teilen möchtest? Dann beteilige dich doch an meiner Blogparade und lass dich von meinem Aufruf zur Blogparade inspirieren, den ich zum Thema „Aufgebraust: Welche Strategie verwendest du, um deine Wut abzubauen“? veröffentlicht habe.

Dort findest du die Erklärung zur Blogparade und wie du teilnehmen kannst.

Ich freue mich über deine Impulse und Strategien und unser gegenseitiges Unterstützen!

Reich an Lebensenergie für mehr Lebensqualität!

Energiereiche Grüße von Anita

Blogparade Thema Wut lösen

[Blogparade] Aufgebraust: Welche Strategie verwendest du, um deine Wut abzubauen?

15. Juli 2024/77 Kommentare/in Gefühle und Emotionen/von Anita Griebl

Wir Menschen sind ja häufige „Wutunterdrücker“ und „Gefühlewegstecker“. Doch das ist für unsere Gesundheit auf Dauer nicht vorteilhaft und sogar schädlich. Wir kommen also nicht darum, herum zu lernen, unsere Entrüstung in einem geeigneten Rahmen rauszulassen.

Mit Sicherheit hast du gelernt, mit deinem Ärger konstruktiv umzugehen, damit du dich nicht so belastet und blockiert fühlst. Mich interessiert jetzt, was du für Strategien oder Herangehensweisen entwickelt hast, um in deinem Alltag mit dieser dicken Luft umgehen zu können. Welche Umgangsweisen hast du, um deine („Grant-Gefühle“) abzubauen?

Ich möchte in meiner Blogparade viele solcher Alltagshandlungen sammeln, darauf bin ich sehr neugierig! Bist du dabei?

Mein eigener Blogartikel zur Blogparade

Meine eigenen Strategien und Tipps und wie ich zu einer Wut-Expertin geworden bin, schreibe ich in einem separaten Blogartikel. Diesen werde ich dann hier verlinken, damit du auch meine Sicht auf unterdrückte Wut erkennen kannst.

Mein eigener Blogartikel: Meine Wut-Karriere: Welche Wut-Strategien verwende ich?

Als Heilenergetikerin, Emotions-Coach und Wut-Expertin habe ich schon viele Menschen durch ihre persönlichen Abgründe in die emotionale Freiheit geführt.

Mein Aufruf geht jedoch an dich, dir selbst über das Thema Wut Gedanken zu machen und sie in einem Blogbeitrag zu veröffentlichen. Das ist sehr heilsam und bringt dir Klarheit über das, was bei dir gut funktioniert und was noch nicht.

Ich freue mich, wenn du an meiner Blogparade teilnimmst und mit uns BloggerInnen deine Anregungen teilst. Nachfolgend gebe ich dir weitere Informationen zur Teilnahme an diesem schönen Blog-Event.

Was ist eine Blogparade?

Du kannst, sowie alle BloggerInnnen oder Schreibbegeisterte Personen zum Thema „Aufgebraust – Welche Strategie verwendest du, um Wut-Gefühle abzubauen“ etwas bloggen.

Du schreibst und veröffentlichst deinen Blogartikel auf deiner Website und verlinkst in deiner Einleitung diesen Blogartikel, den du jetzt gerade liest.

Das Ergebnis: Du schreibst einen tollen Blogartikel, den deine Zielgruppe gerne lesen wird. Mehr neue Menschen klicken auf deinen Blog und erfahren etwas über dich und deine Angebote. Du siehst auch, was andere dazu schreiben und wie sie das Thema dieser Blogparade sehen.

Die Blogparade ist befristet: Du kannst bis zum 1. September 2024 teilnehmen.

So kannst du an meiner Blogparade teilnehmen:

  • Schreibe einen Artikel zum Thema „Welche Strategien habe ich, um Wut-Gefühle abzubauen“ und veröffentliche ihn auf deinem Blog.
  • Verlinke diesen Aufruf zu meiner Blogparade „Welche Strategien habe ich, um Wut-Gefühle abzubauen“ in deinem Artikel.
  • Kommentiere hier unter meinem Beitrag und hinterlasse den Link zu deinem Blogartikel (gehe dazu bis ganz unten meines Artikels, dort findest du die Kommentarfunktion!)
  • Wenn du einen kurzen Satz als Zusammenfassung deines Beitrages schreibst, der darauf neugierig macht, kann ich den zum Teilen deines Beitrages nutzen!
  • Auf Instagram kannst du meinem Profil folgen @grieblanita und nutze gerne den Hashtag #Meinewutstrategie, damit ich dich dort finden und verlinken kann.
  • Auch bei Facebook findest du mich unter Anita Griebl.

Die Blogparade läuft bis Sonntag, den 01.09.2024! Du kannst an meiner Aktion teilnehmen und den Link deines Artikels unter diesem Beitrag, in das Kommentarfeld schreiben!

Solltest du keinen eigenen Blog haben, jedoch trotzdem teilnehmen wollen, kannst du mir deinen Text, mit einem guten Foto von dir, per E-Mail zusenden. Ich kann ihn dann unter deinen Namen als Gastartikel veröffentlichen.

Ein paar Fragen zur Inspiration für deinen Blogartikel

Ich stelle dir hier gezielte Fragen, die du aufgreifen kannst, um dir klar zu werden, was du erzählen möchtest. Es sollen Impulse sein, die dir helfen, in das Thema einzusteigen und über deine eigenen Erfahrungen zu berichten.

Nimm sie als Anregungen, die keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Reihenfolge haben. Ich freue mich auf deine Auswahl und spezielle Ausformungen deiner persönlichen Erlebnisse!

  • Wie gehst du mit deinen Wutsituationen um? Bist du jemand, der alles mit sich alleine ausmacht oder sofort nach außen geht und sich davon befreit?
  • Woher hast du deine Wut-Kultur? Von wem hast du es abgeschaut und übernommen? Gehörst du der Fraktion Unterdrücker oder Vermeider?
  • Woran merkst du deine Wut-Gefühle? Wie äußern sie sich körperlich bei dir? Ist es dir bewusst, dass deine Emotionen sich im Körper zeigen und auswirken?
  • Gibt es Strategien, die du entwickelt hast, damit du nachhaltig deine unangenehmen Gefühle bearbeitest? Woher hast du sie und wie setzt du diese im Alltag ein?
  • Welch Erfahrungen und Erlebnisse hast du mit wütenden Menschen gehabt? Wie erging es dir dabei?
  • Hast du mit deinen Strategien schon anderen Menschen helfen können und sie inspiriert?

Diese Fragen sollen dir helfen, deinen Artikel aufzubauen und diese Fragen zu beantworten. Auf alle Fälle wird das eine super wertvolle und für viele Menschen inspirierende Blog-Geschichte. Ich freue mich sehr darauf!

Ich bin sehr gespannt auf deinen Blogartikel; auf gehts ins Schreibabenteuer!

P.S: Gibt es auf deinem Blog einen Artikel, der zum Thema passt, dann verlinke ihn in deinem Text.

Wie ich deinen Blogartikel teilen werde

  1. Während der Blogparade, bis zum 1. September, teile ich deinen Beitrag auf Instagram und Facebook in Story und auf dem Profil.
  2. Ich werde am Ende der Blogparade einen zusammenfassenden Blogartikel schreiben, indem ich alle Beiträge noch einmal vorstelle und verlinke.
  3. Ich versende den Link zu deinem Blogbeitrag in meinem Newsletter und in WhatsApp.

Durch deine Teilnahme an meiner Blogparade wird deine Sichtbarkeit gesteigert! Wir verlinken uns gegenseitig und helfen uns durch eine erhöhte Aufmerksamkeit auf unseren Blog! Nutze dies durch deine Teilnahme!

Unterstützen wir uns gemeinsam und bringen dadurch mehr friedvolle und wutlösende Energie in die Welt!

Reich an Lebensenergie für mehr Lebensqualität!


Woher kommt die viele Wut?

5 Fragen, die du dir stellen solltest, bevor du ein Wutseminar auf dem Wut-Pfad buchst.

11. Juli 2024/9 Kommentare/in Gefühle und Emotionen, Mein Unternehmen/von Anita Griebl

Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Eine Welle von Wut steigt in dir auf – plötzlich, heftig oder leise schwelend. Du weißt nicht genau, woher sie kommt, und doch belastet sie dich. Oft versuchen wir, diese Emotionen wegzudrücken, um „funktionieren“ zu können. Wir schlucken sie herunter, packen sie in eine innere Schublade – in der Hoffnung, dass sie dort bleibt.

Doch Wut verschwindet nicht, nur weil wir sie ignorieren. Unterdrückte Wut wirkt im Hintergrund weiter, blockiert uns und kann auf Dauer sogar krank machen.

Genau deshalb begleite ich seit vielen Jahren Menschen in meinen Wutseminaren auf dem Wut‑Pfad: damit sie ihre Wut verstehen, ausdrücken und transformieren können – hin zu innerer Zufriedenheit und einem friedlicheren Miteinander.

Wenn du verstehen möchtest, wie der Wut‑Pfad aufgebaut ist und warum er so wirksam wirkt, findest du hier meinen ausführlichen Leitfaden zum Wut‑Pfad.

Wutseminar & Wut‑Pfad – das Wichtigste auf einen Blick

Wutseminar auf dem Wut‑Pfad:

Ein intensiver Prozess, um unterdrückte Wut zu erkennen, auszudrücken und
nachhaltig zu lösen. Ideal für Menschen, die innere Blockaden auflösen,
ihre Beziehungen entspannen und mehr Selbstfrieden finden möchten.

Für wen geeignet:
Für alle, die wiederkehrende Wutgefühle haben,
sich nach Klarheit, Leichtigkeit und emotionaler Freiheit sehnen.

Ziele:
Wut verstehen und transformieren alte Muster lösen
innere Stärke und Selbstwirksamkeit aufbauen
Frieden im Familiensystem fördern

Mehr erfahren:
Alle Infos zum Wut‑Pfad und den nächsten
Terminen findest du im Hauptartikel.

Bevor du dich auf diesen Weg machst, lohnt es sich, innezuhalten und dir selbst ein paar ehrliche Fragen zu stellen. Diese fünf Fragen helfen dir, deine Bedürfnisse zu klären und deine Bereitschaft für echte Veränderung zu prüfen.

1. Bin ich bereit, mich intensiv mit meinen Emotionen auseinanderzusetzen?

Der Wut‑Pfad lädt dich ein, deine Gefühle ehrlich zu betrachten – auch jene, die du bisher lieber weggeschoben hast.

Bist du bereit, unangenehme Emotionen zuzulassen? Kannst du dir vorstellen, dich in einer Gruppe zu öffnen und deine inneren Regungen zu teilen?

Viele Menschen sind es gewohnt, alles Unangenehme zu verdrängen, runterzuschlucken oder abzulehnen. Doch Gefühle verschwinden nicht. Sie kommen wieder – manchmal stärker als zuvor – bis wir bereit sind, ihnen zuzuhören.

Im Seminar begleite ich dich als Heilenergetikerin durch diese belastenden Gefühlssituationen. Du gehst nicht allein. Schritt für Schritt darf sich lösen, was dich schon lange festhält.

Wenn du verstehen möchtest, warum unterdrückte Wut so belastend wirkt und welche Folgen sie haben kann, lies hier meinen Artikel über die Auswirkungen unterdrückter Wut.

➡️ Unterdrückte Wut vergiftet!

Wenn du spürst, dass du bereit bist, findest du hier alle Informationen zum nächsten Wutseminar.

Anita Griebl steht am Wutberg und hält einen Dachziegel über dem Kopf, bereit zum Zerschlagen – Symbol für den kraftvollen Transformationsprozess im Wutseminar auf dem Wut‑Pfad.
Jetzt zum Wutseminar anmelden

2. Bin ich offen für neue Erfahrungen und Perspektiven?

Alles, was du bisher gedacht, gesagt und getan hast, hat dich an den Punkt gebracht, an dem du heute stehst. Wenn du etwas verändern möchtest, braucht es neue Wege.

Im Wutseminar begegnest du Übungen, Situationen und Impulsen, die ungewohnt sein können und genau darin liegt ihre Kraft. Sie können deine Perspektive verändern, dich herausfordern und dir neue Möglichkeiten eröffnen.

Wie gehst du mit Unvorhergesehenem um? Was passiert in dir, wenn im Wald ein Geräusch auftaucht, wenn jemand dich erkennt oder wenn plötzlich alte Ängste hochkommen?

All das kann geschehen und all das darf dir helfen, deine Themen zu erreichen und direkt vor Ort zu lösen. Du bist dabei jederzeit begleitet.

Wir lernen am meisten durch Erleben. Alles andere ist Information. Oder wie Albert Einstein sagte:

„Die einzige Quelle des Wissens ist die Erfahrung.“

Albert Einstein

Übernimm nicht ungefiltert die Aussagen von anderen Personen, sondern erlebe selbst die Möglichkeiten, die sich dir bieten. Es könnte ja sein, dass du das Erleben total anders wahrnimmst und einschätzt, als ein anderer Mensch.

Warum der Wut‑Pfad mehr ist als reine Wutbearbeitung und wie er dich auf einer tieferen Ebene begleitet, erkläre ich dir in diesem Artikel.

➡️ 5 Gründe, warum das Wut-Pfad-Seminar besser ist als klassische Wutkontrolle

Anita Griebl rauft sich mit beiden Händen die Haare – ein Moment, der innere Anspannung zeigt und symbolisiert, wie ungewohnte Erfahrungen und neue Perspektiven im Wutseminar herausfordern und gleichzeitig Wachstum ermöglichen.
Wut verstehen beginnt dort, wo alte Muster sichtbar werden – der erste Schritt auf dem Wut‑Pfad.

3. Was ist der Grund für meine Wut und wie zeigt sie sich?

Vielleicht kennst du den Ursprung deiner Wut bereits. Vielleicht fehlt dir aber auch die Erinnerung an frühere Erlebnisse, die dich geprägt haben. Beides ist völlig in Ordnung.

Im Wutseminar holen wir gemeinsam ans Licht, was bisher im Verborgenen lag.

Frage dich:

  • Welche Situationen lösen Wut in mir aus?
  • Wo habe ich ähnliche Gefühle schon einmal erlebt?
  • Wie reagiere ich normalerweise auf Wut – und welche Folgen hat das?
  • Welche körperlichen Signale sendet mein Körper?

Du musst diese Fragen nicht perfekt beantworten können. Der Wut‑Pfad führt dich durch den Prozess – sanft, klar und Schritt für Schritt.

Wenn du wissen möchtest, mit welchen Methoden und Strategien ich im Wutseminar arbeite, findest du hier meinen Artikel über die Wut‑Strategien, die ich verwende.

➡️ Meine Wut-Karriere: Welche Wut-Strategien verwende ich?

Wenn du unsicher bist, ob das Seminar jetzt für dich dran ist, kannst du jederzeit ein Energiegespräch mit mir vereinbaren.

Anita Griebl umarmt einen Baum und lächelt seitlich hervor – ein Symbol für Erdung, Leichtigkeit und die heilsame Begleitung im Energiegespräch zum Wut‑Pfad.
Klarheit im Energiegespräch finden

4. Was möchte ich verändern und was erhoffe ich mir vom Seminar?

Was wünschst du dir wirklich?

  • Mehr Freiheit, Leichtigkeit und Energie?
  • Entspannung in deinem Alltag?
  • Harmonischere Beziehungen?
  • Ein neues Verständnis für deine Vergangenheit?

Stell dir vor, du würdest Werkzeuge kennenlernen, die dir helfen, deine Wut zu transformieren und damit einen tiefen Veränderungsprozess anzustoßen.

Ein Satz, der mich seit meiner Ausbildung begleitet, stammt von Stefanie Menzel, der Gründerin der Heilenergetik:

„Wer nichts verändern will, findet Gründe, wer etwas verändern will, findet Lösungen!“

Stefanie Menzel

Du entwickelst dich jeden Tag weiter, oft ohne es zu bemerken. Im Seminar machen wir diese Entwicklung bewusst und lenken sie in eine Richtung, die dir dient.

Wie tiefgreifend der Wut‑Pfad wirken kann, zeigen die Erfahrungen meiner Teilnehmerinnen. Hier findest du persönliche Rückmeldungen und sogar einen Rap über die Wutbearbeitung.

➡️ Kundenstimmen

5. Bin ich bereit, das Gelernte in meinen Alltag zu integrieren?

Ein Wutseminar ist ein kraftvoller Startpunkt – doch die wahre Veränderung entsteht im Alltag.

Wenn du die Übungen weiter anwendest, kannst du neue Wutsituationen in wenigen Minuten lösen, bevor sie sich wieder festsetzen. Das ist der Schlüssel zu nachhaltiger Veränderung.

Frage dich:

  • Bin ich bereit, regelmäßig zu üben?
  • Möchte ich das Gelernte in echten Situationen anwenden?
  • Erlaube ich mir, dranzubleiben – für mich und mein Leben?

Wenn du diese Fragen mit Ja beantworten kannst, hast du bereits einen großen Schritt getan.

Wenn du praktische Ideen suchst, wie du Wut im Alltag lösen kannst, findest du hier 27 konkrete Wutstrategien aus meiner Blogparade.

➡️ Wut abbauen: Eine Zusammenfassung von 27 Wut-Strategien zu meiner Blogparade

Anita Griebl wirbelt ihre Haare und wirkt bewusst zerzaust – ein Bild für lebendige Veränderung und die Integration der Übungen aus dem Wut‑Pfad in den Alltag.
Veränderung zeigt sich im Alltag – genau dort wirkt der Wut‑Pfad weiter.

Fazit: Dein Weg zu mehr Frieden – in dir und um dich herum

Deine Bereitschaft, neue Perspektiven zuzulassen und ungewohnte Wege zu gehen, führt dich in eine neue Lebenswirklichkeit. Mehr Leichtigkeit. Mehr Klarheit. Mehr Wohlgefühl.

Ich bin überzeugt: Ein friedlicher Umgang mit uns selbst ist der Schlüssel zu einem friedlicheren Miteinander. Wenn du mit dir im Reinen bist, verändert sich auch dein Außen – deine Beziehungen, deine Familie, dein Alltag.

Wenn du tiefer in die Arbeit mit deiner Wut eintauchen möchtest, empfehle ich dir meinen umfassenden Wut‑Pfad‑Artikel. Dort findest du alle Hintergründe, Schritte und Möglichkeiten für deinen Weg.

➡️ Der Wut-Pfad – Wut verstehen: Transformation durch bewusste Emotionsarbeit

Der Wut‑Pfad hat bereits in mehreren TV‑Beiträgen Aufmerksamkeit bekommen. Auf meiner Presse‑Seite findest du die Sendungen und Hintergründe dazu.

➡️ Wut-Pfad- Presse

Wenn du spürst, dass jetzt der richtige Moment ist, lade ich dich ein: Mach den ersten Schritt. Komm auf den Wut‑Pfad.

Hier findest du alle Informationen und Termine zum nächsten Wutseminar.

Anmeldung zum Wutseminar

Wenn du noch mehr Informationen über das Thema Wut erfahren möchtest, kannst du in meinen Blogartikeln weiter lesen. Klicke einfach auf die Bilder! Viel Freude dabei!

Unterdrückte Wut vergiftet
Kundenstimme als Rap
Podcast-Interview zum Thema Wut

Energiearbeit, die Herzen öffnet!

Energiereiche Grüße von Anita

Unterdrückte Wut vergiftet

Unterdrückte Wut vergiftet!

17. Juni 2023/10 Kommentare/in Gefühle und Emotionen/von Anita Griebl

Ist unterdrückte Wut schädlich? Kann sie meinen Körper krank machen? Was machen weggepackte Wutemotionen mit mir? Wozu sind Wutgefühle gut? Was ist, wenn meine Wut ausbricht? All diese Fragen habe ich mir gestellt und die Antworten dazu stelle ich dir in diesem Blogbeitrag zur Verfügung.

Wut in der Gesellschaft

In unserer Zeit sind große Verärgerungen und Verstimmungen der Gesellschaft spürbar und erlebbar. Meinungsverschiedenheiten und weit auseinandergehende Überzeugungen bestimmen den Alltag vieler Menschen.

Am meisten fühle ich die Unzufriedenheit von Personen, die ihre Potenziale aus verschiedenen Gründen nicht ausleben. Zum Beispiel ist das Essen im Restaurant zu kalt oder zu heiß ein Haar in der Suppe, oder der Ober nicht freundlich genug.

Der Grund dafür kann sein, dass die sich beschwerende Person in einem ungeliebten Arbeitsverhältnis steht und vom Vorgesetzten gegängelt wird. Dies lässt sie dann an andere aus und fühlt sich im ersten Moment besser.

Sicherlich hast du selbst schon Menschen beobachtet, die andauernd jammern und unzufrieden sind. Sie beschweren sich ständig und stecken in einer Opferrolle fest. Oft steckt darunter eine festgefahrene Wut, die so ausgelebt wird. Z.B.:

Der Zug hat Verspätung und es wird gemault, das Wetter passt nicht, der Kaffee ist kalt, die Schlange an der Supermarktkasse zu lang, usw.

Woher kommt die viele Wut?

Wut ist allzeit präsent- darf aber nicht sein!

Jähzorn, Gereiztheit, Empörung, aufgebracht sein, Ärger und Missmut sind Gefühle, die uns unbewusst steuern und in prekäre Situationen bringen. Es sind negative Gefühlsregungen, die zeigen, dass etwas unstimmig und belastend ist. All diesen Gefühlen liegt eine Wut zugrunde, die darauf hinweist, dass eine längst fällige Veränderung nötig ist.

Da es nicht erwünscht ist, „die Wut im Bauch“ zu zeigen, wird sie unterdrückt, geschluckt oder weggepackt. Es gehört sich nicht, als guter Arbeitnehmer, dem Chef lautstark die Meinung zu sagen, im Supermarkt an der Kasse den Dampf laut abzulassen oder vor einer Menschenmenge einen Wutanfall zu kriegen.

Es wird geschluckt!

Wer nett und höflich ist, schluckt seine Wut runter und hält sie zurück. Schließlich soll die Harmonie hergestellt werden oder niemand verbal verletzt werden.

Die Wut wird scheinbar von anderen Menschen ausgelöst, die niemals die Ursache für „die dicke Luft“ sind. Doch meist steckt der Grund der Empörung in früheren Erlebnissen, die erneut getriggert werden.

Die meisten Menschen haben nie gelernt, mit ihren Gefühlen so umzugehen, wie es für die Gesundheit förderlich wäre. Um nicht aufzufallen, schön mit der Masse mitzuschwimmen, wurden alle unangenehmen und belastenden Emotionen unterdrückt und weggeschoben.

Nein sagen, den Kopf schütteln!

Warum Ärger und Wut uns steuern!

Wir können die Wut nicht zurückhalten. Sie bahnt sich ihren Weg. So wie ein Luftballon, der immer größer wird und kurz vor dem Zerplatzen ist, entweicht die Luft dann mit einem lauten Knall. Oder wie kochendes Wasser, als Wasserdampf aus dem Kochtopf heraustritt und sich seinen Weg sucht.

Beides können wir nicht aufhalten. Es hilft nicht den Luftballon am Platzen zu hindern oder den Deckel auf den Topf zu halten.

So ist es auch mit den Wutsituationen, die sich aufbauen, wenn du emotional verletzt wirst. Wenn du nicht für deine Grenzen einstehst, oder wenn jemand über dich hinweg bestimmt, zeigt sich das Wutgefühl.

Wenn du nicht darauf reagierst wird diese Erregung ein mächtiges Gefühl, das dich ganz einnimmt und deinen Geist dominiert. Es steuert deine Handlungen und führt dazu, etwas zu tun, was du im entspannten Zustand nicht willst.

Wut wird zur Gefahr!

Das kann sehr gefährlich werden und weitere Probleme nach sich ziehen. Manche Personen führt das zu einer Kurzschlusshandlung, die später sehr bereut werden.

Durch den unkontrollierten Ausbruch von einer Entrüstung oder Wut kann vieles kaputt gemacht werden. Beziehungen werden dadurch zerstört. Dinge gehen zu Bruch. Menschenleben können in Gefahr sein, denn plötzliche Wutausbrüche können körperlich und emotional tief verletzen.

Den Beitrag über ein Interview von Wutbearbeitung und Gesundheitsvorsorge mit der Lebenskräftigerin Martina Kahlert findest du hier.

Martina Kahlert, die Lebenskräftigerin

Die Empörung ist groß bei einer emotionalen Verletzung!

Welche Wutausbrüche hast du schon erlebt?

Was für Beobachtungen hast du in Bezug auf Aggressionen und Wut gemacht? Welche Wutsituationen gab es in deinem Leben? Erinnere dich und reflektiere.

  • Hast du jemanden erlebt, der grundlos rumschreit und schimpft?
  • Hattest du schon mal das Gefühl, aus der Haut zu fahren?
  • Gab es früher eine Situation, in der jemand über dich hinweg entschieden hat?
  • Durftest du deine Grenzen aufzeigen und „NEIN“ sagen?
  • Hat dich schon mal ein Wutgefühl spontan überrumpelt?
  • Kennst du das Gefühl, wie es dir heiß aufsteigt, wenn es dir pressiert und dein Kind trödelt?
  • Fühltest du dich schon mal abgelehnt, ungeliebt oder ausgegrenzt?

Du kannst diese Übung ausweiten und alles auf deinem Block notieren, was dir in den Sinn kommt. Merkst du, wie oft solche Situationen in deinem Leben schon vorgekommen sind? Was hast du damit gemacht? Unterdrückt? Runtergeschluckt? Weggepackt?

Das Gift- Die unterdrückte Wut

Auf natürliche Weise ist die Wut ein wichtiges und wertvolles Gefühl. Sie zeigt dir, wenn du deine Grenzen wahren möchtest. Ohne Wut lassen wir uns alles gefallen und wehren uns nicht. Das Wutgefühl zeigt auf, dass etwas falsch läuft und wir darauf reagieren sollen. Ein Hinweis, dass etwas unstimmig oder mit den eigenen Werten nicht vereinbar ist. Dabei fühlst du dich oft hilflos oder wehrlos.

Das Wegpacken der ungeliebten Empfindungen ist für uns jedoch schädlich und kann unseren Körper vergiften. Verschiedene Stoffe werden dabei im Körper ausgeschüttet, die zusammen einen Gift-Cocktail entstehen lassen, wenn die Wut nicht ausgelebt wird. Es ist nicht einfach weg, sondern wird in unserem Körper-Energiesystem gespeichert. Mit der Zeit kommt zu viel „Grant“ zusammen und kann unkontrolliert ausbrechen. Oft richten wir die Wut gegen uns selbst, verurteilen uns, werten uns ab. Oder der ständige Missmut macht uns körperlich oder psychisch krank.

Vermeiden und runterschlucken von Wutgefühlen macht krank!

Die krankmachende Wut!

In meiner Beratungspraxis zeigt sich immer wieder, wie die Kraft der Wut in den verschiedensten Symptomen oder Erkrankungen erscheint. Das können schwerwiegende psychische Probleme oder körperliche Phänomene sein. z.B. Migräne, Krampfadern, Bluthochdruck, Zähneknirschen, Nägel kauen usw. Die nicht ausgelebte Entrüstung trägt dazu bei, dass wir nicht kraftvoll im Leben stehen.

Ein Interview über Krebs und Wut mit der Podcasterin Nella kannst du hier verfolgen.

Nellas Zellenkarusell

„Groll mit uns herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich nur selbst dabei.

Buddha

Ich weiß, dass das sich Eingestehen von Wut besonders schwer ist. Du hast den Umgang mit Wut vielleicht nicht gelernt, so erlebt oder anders wahrgenommen. Niemand hat es dir gezeigt, wie du mit deinen Gefühlen haushalten kannst. Umso wichtiger ist, jetzt neu zu beginnen und zu lernen, wie du mit deinen Wutgefühlen umgehen kannst. Damit es dir nicht wie Marco geht.

Marco 46 Jahre, Beziehung kaputt!

Ein Klient hat Folgendes erlebt:

Als Marco zu mir zum Coaching/ Beratung kam, war er am Boden zerstört. Er wollte am Wutseminar teilnehmen und hat dafür ein Vorgespräch in Anspruch genommen.

Während unseres Spaziergangs im Wald gestand er mir, dass er einen großen Fehler begangen hat. Seine Partnerin brachte ihn mit ihrem Benehmen so in Rage, dass er im Affekt die Hand hob und sie geschlagen hat.

Es tat ihm sehr leid und die Tränen rollten über seine Wangen. Ich tröstete den jungen Mann und konnte mit gezielten Fragen die belastende Gefühlssituation entspannen.

Am schlimmsten war für ihn, dass seine Partnerin sich sofort von ihm getrennt hat und seitdem Funkstille zwischen ihnen herrscht. Während des Gesprächs wanderten wir Richtung Wutberg.

Dort angekommen animierte ich Marco, seine in ihm schwelende Wut gänzlich rauszulassen. Er schrie seine lange angestauten Aggressionen raus und zerschmetterte einen Dachziegel auf dem Wutberg.

Mit einer weiteren Übung, die ich dem verzweifelten Mann zeigte, konnte er seine bewusst gewordenen und belastenden Gefühlsempfindungen auflösen. Seine Brille nahm ich dabei in Obhut, damit sie nicht mit zu Bruch ging.

Die Wut bewusst und aktiv rauslassen führt zur Entspannung.

Die Wut muss raus!

Sofort entspannte sich sein ganzer Körper, was augenblicklich spürbar wurde und sich in seinem entspannten Gesichtsausdruck zeigte. Zum nächsten Termin kam der 46-Jährige erfreut.

Er wirkte beherrscht und gelassen. Voller Freude berichtete er mir von seinen neuen Erlebnissen. Seine Ausstrahlung war viel angenehmer, friedlicher und gelöster. Durch die spürbare Veränderung konnte er sich mit seiner Partnerin aussprechen und sie um Verzeihung bitten.

Er versicherte ihr, dass das ein einmaliger Ausrutscher war, der nie wieder vorkommen sollte. Sie willigte ein und versuchte es nochmal mit ihm. Ihre Partnerschaft wurde Stück für Stück wertschätzender und aufrichtiger.

Das war ein unkontrollierter Wutausbruch mit gravierenden Folgen. Und ein gezieltes Auflösen der unterdrückten Wut hat die Probleme gelöst. Es ist so wunderbar, Menschen dabei zu unterstützen, ihre Belastungen zu lösen. Ich bin sehr dankbar für diese Arbeit.

Was tun bei zuviel Wut?

Als Erstes ist es wichtig, dass du dir deine Wut eingestehst. Denn wenn dir das bewusst ist, kannst du auch bewusst damit umgehen. Es ist zwar ungewohnt, da du vielleicht gelernt hast, deine Gefühle zu leugnen. Damit bist du bisher gut gefahren und nicht aufgefallen, konntest aber erkennen, dass etwas nicht stimmt.

Ein Interview mit dem Münchner Radiosender EgoFM über den Wut-Pfad kannst du hier lesen und hören.

Radiosender Ego FM München

Wut lösen, ohne andere zu verletzen!

Natürlich dürfen wir unsere Wut nicht gegen einen anderen Menschen richten, nicht gewalttätig werden oder ausrasten. Stattdessen sollen wir in einem geeigneten Rahmen und Raum die weg gesteckten, ungemütlichen Empfindungen gezielt herauszulassen. Das bedeutet:

Alle Emotionen, die sich zeigen, bewusst und aktiv zu fühlen und durch den Körper fließen lassen. In dem Moment dürfen wir die geschlummerten und weggepackten Mächte der Ärger-Gefühle ausleben und auflösen.

Die Personen, die dich an deinen Jähzorn gebracht haben, sind nie die Ursache deiner Emotionen. Sie haben nur dein Gefühl angeregt, das schon lange in dir schlummert und aufgelöst werden möchte.

Erleichterung nach dem gezielten herauslösen von unterdrückten Emotionen.

Lösungsansätze von unterdrückter Wut

  • Am sinnvollsten und effektivsten lässt sich unterdrückte Wut lösen, wenn etwas zu Bruch gehen darf. (z.B. Dachziegel im Wutseminar), denn das löst körperliche Fixierungen.
  • Sehr hilfreich ist diese Wut rauszuschreien, damit sie nicht im Hals stecken bleibt und keine Halsprobleme verursacht. (Geht gut im Auto, in ein Kissen schreien usw.)
  • Der Krach und das Zerbrechen sind sehr heilsam. (evtl. im Keller, alte Tontöpfe)
  • Bewusstes Holzhacken, altes Porzellan zerschmettern oder Zweige zerschlagen, sind effektive Lösungen.
  • Im Freien laut auszusprechen, was belastet, hilft sehr und entspannt.
  • Die ganzen Wutsituationen aufschreiben und dann den Zettel verbrennen.
  • Hol dir Hilfe und einen Profi an die Seite, wenn du spürst, dass deine Wut sehr stark ist. Mach das nicht alleine.
  • Besuche ein Wutseminar in einem geschützten Rahmen.

Im Wutseminar kannst du all diese Aspekte an einem Nachmittag erfahren und bearbeiten. Mehr zum Wutseminar auf dem Wut-Pfad erfährst du hier.

Buchtipps zum Wutlösen

1. Wut ist gut! Wie unsere Emotionen uns helfen und heilen können

Wut ist gut

Unterdrückte Wut ist eine der häufigsten Ursachen von Krankheiten sowie von psychischen und psychosomatischen Beschwerden. Diese Wut nimmt ihren Ursprung in Kränkung oder Vernachlässigung, in seelischer oder körperlicher Gewalt, in Verlusten, Verlassenheit- oder Ohnmachtsgefühlen – in Erfahrungen also, die nur den Wenigsten erspart bleiben.

Wie können wir unsere Leiden überwinden? Die unterschiedlichen Symptome, mit denen der Körper reagiert, sind Botschaften voller Hoffnung: Wir können uns selbst heilen, indem wir all unsere Emotionen – ob Wut, Trauer oder auch Freude – zulassen und im Hier und Jetzt empfinden, anstatt sie zurückzuhalten wie ein Staudamm, der das Wasser am Abfließen hindert. Nur dieses Ausleben kann dem Loslassen und dem Verzeihen den Weg bahnen.

2. Speak out!: Die Kraft weiblicher Wut (suhrkamp taschenbuch)

Speak out!

Frauen haben in unserer Gesellschaft allen Grund, wütend zu sein – Sexismus, Diskriminierung, Misogynie –, aber zornige Frauen gelten als hysterisch, und so schweigen sie. Bis jetzt. Die US-amerikanische Aktivistin Soraya Chemaly zeigt in ihrem aufrüttelnden Buch, welche befreiende Kraft in weiblicher Wut steckt.

Gleichbehandlung ist bis heute inexistent: Mädchen sollen artig sein, Jungen durchsetzungsfähig. Frauen werden im Berufsalltag doppelt so oft unterbrochen wie ihre Kollegen. Bei gleichen Symptomen bekommen Männer Schmerzmittel – und Frauen Beruhigungsmittel.

Anhand von Fakten und persönlichen Erlebnissen veranschaulicht Chemaly, wie die Erfahrung von Sexismus sich in die Psyche und Körper von Frauen einschreibt und zu einer tief sitzenden Wut wird.

In Speak out! Plädiert Chemaly für eine radikale Neubewertung weiblicher Wut: Richtig eingesetzt, kann sie zu einer mächtigen Waffe gegen persönliche und politische Unterdrückung werden und uns helfen, die Welt zu verändern.

Wenn die Wut raus ist, kommt die Energie zurück!

In meiner Heilenergetischen-Betreuung nehme ich mir Zeit für deine ganz individuelle Wut. Hier kannst du gezielt deine belastenden Emotionen im geeigneten Rahmen ablegen und lösen. Durch die intensive Begleitung des Prozesses entsteht nachhaltige Entspannung und Unbeschwertheit.

Manchmal brauchst du vielleicht mehrere Anläufe und intensive Begleitung, damit deine unterdrückten Emotionen dauerhaft aus deinem Körper-Energie-System herausgelöst werden können.

Welche Situationen kennst du aus deiner Kindheit, die dir noch heute ein unangenehmes Gefühl präsentieren? Überkommt dich manchmal eine Wut, von der du nicht weißt. woher sie kommt? Fühlst du dich im Alltag oft eingeschränkt oder handlungsunfähig?

Energiereiche Grüße von
Anita

Momente der Trauer- wie du damit umgehen kannst.

Momente der Trauer- wie du damit umgehen kannst!

16. Mai 2023/12 Kommentare/in Gefühle und Emotionen/von Anita Griebl

Achtung! Dieser Blogbeitrag  kann dich emotional berühren. Wenn es dir gerade nicht so gut geht, kann es sein, dass du an eigene belastende Themen erinnert wirst. Es kann aber auch eine Chance für dich sein, deine Belastungen dadurch zu bearbeiten.

Ich saß auf der Couch meiner Freundin Gisela und mir wurde auf einmal ganz schwummrig ums Herz. Tränen liefen mir übers Gesicht und eine bleierne Kälte fuhr mir in die Glieder. Nach ihrer energetischen Behandlung, kamen wir ins Gespräch, wobei ich an die schreckliche Ausnahmesituation vor einem Jahr erinnert wurde.

Du kennst sicherlich diese traurigen Augenblicke, die sich immer wieder in dein Leben schleichen. Am schlimmsten jedoch ist, wenn wir die Unendlichkeit des Lebens mit dem Verlust eines geliebten Menschen erfahren.

Dann kommt die eigene Angst vor dem Tod zum Vorschein und legt sich wie eine schwere und kalte Decke über uns.

Was ist Trauer und was geschieht dabei in uns?

Ein Trauergefühl entsteht oft schon in der frühen Kindheit, in Form einer energetischen Ohnmacht, die sich unsichtbar über deinen Körper stülpt. Diese Ohnmacht verhindert, dass bei einer besonders belastenden Situation, ein lebensbedrohlicher Energieverlust entsteht.

Durch beispielsweise einen Unfall, einem Schicksalsschlag oder dem schwerwiegenden Verlust einer geliebten Person, kann die Gemütsstimmung massiv in den Keller fallen und sogar eine Depression auslösen.

Ich selbst hatte vor vielen Jahren eine Depression. In diesem Blogbeitrag kannst du lesen, wie ich mich selbst da rausgeholt habe.

Der große seelische Schmerz über den Verlust der Person oder anderen Dingen, an die wir uns gewöhnt haben, kann eine gewisse Zeit der Trauer beanspruchen. Auch die Freude am Leben kann sehr darunter leiden oder einfach verschwinden.

Im Blogbeitrag Lebensfreude verloren, kannst du mehr darüber lesen.

Mein Moment der Trauer- mein seelischer Schmerz

Ich selbst musste diese schmerzliche Erfahrung schon öfter machen. Stell dir vor, was mir letztens passiert ist. Ich wollte einfach nur eine energetische Behandlung genießen und dann sowas: Mein ganzer Seelenschmerz kam zum Vorschein, während ich Gisela vom letzten Wochenende berichtete.

Ich mit meinem jüngeren Bruder Uli in früheren Zeiten.

Sehr präsent bei mir ist noch die Situation, vom plötzlichen Tod meines lieben Bruders, vor einem Jahr. Seine seelischen und körperlichen Schmerzen führten unser jüngstes Familienmitglied zu dem für uns unverständlichem Schritt, sich aus dem Leben zu ziehen. Bei Gisela schließlich, kam ich durch unser Gespräch an meine Trauer ran, während ich ihr von der Kommunion letztes Wochenende berichtete. Die zwei Jungs meines verstorbenen Bruders durften zum ersten Mal zum Tisch des Herrn gehen. Die ganze Familie war eingeladen und der Gottesdienst fand auf dem Bogenberg statt. Ich hatte so viel Mitgefühl mit den Halbwaisen und der jungen Mama, die jetzt alles alleine schaffen müssen.

Beim Erzählen und Zeigen der Fotos durfte ich nochmals in das schreckliche Gefühlsgeschehen vom Schicksalstag damals eintauchen. Es war ein Engegefühl, ein Druck mit einer eingeschränkten und verschleierten Wahrnehmung. Der süßliche Weihrauchgeruch, den ich vernahm, machte alles noch präsenter und wühlte mich innerlich auf. Durch die liebevolle Begleitung von Gisela konnte ich meinem Seelenschmerz freien Lauf lassen und hatte Zeit, mich wieder zu entspannen.

Eine Energiebehandlung und Aufmunterung bei Gisela

Ja, dieses Unglück riss uns Familienmitglieder aus der Bahn und katapultierte uns in eine belastende und unverständliche Situation. Es hat uns regelrecht den Boden unter den Füßen weggezogen, den wir wieder stabilisieren und kräftigen müssen. Wir dürfen wieder lernen, dass die negativen Gefühle nicht verdrängt werden, sondern ein Teil unseres Lebens ist.

Zu einer intensiven Trauerarbeit wird viel Zeit und Einfühlungsvermögen benötigt. Es ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen weg ist. Aus meiner Erfahrung werden die Abstände zwischen den Trauerphasen immer länger und entspannter. Meine kleine Trauerübung kann auch für dich ein erster Schritt oder eine Stütze sein, um mit deinen belastenden Gefühlen besser klarzukommen. Lese auch meinen Gastbeitrag für Petra Grasser: Von unterdrückter Trauer zur Depression.

Meine Trauerübung

Vielleicht magst du diese kleine Übung ausführen und dir selbst diese Fragen beantworten!

Hast du eine geliebte Person verloren, dann schreibe auf, was dich noch mit ihr verbindet:

  • Worüber hast du mit ihr gelacht?
  • Wofür hast du sie geliebt?
  • Wofür bist du dankbar, dass ihr es zusammen erlebt habt?
  • Welche schönen Momente hast du mit ihr erlebt?
  • Was hat die Person für dich getan, worüber du froh warst?
  • Welche lieben Worte bekamst du geschenkt?

Du fühlst dich arm und alleine, weil dich jemand verlassen hat. Du bist reich, weil er in deinem Leben einen Platz eingenommen hat.

Herzlichkeit und Liebe
Die Liebe und Herzlichkeit nach der Trauer.

„Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur,
die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.“

Irmgard Erath

Welchen Sinn hat die Trauer?

Diese Betrübnis ist ein Mechanismus, um zur Ruhe zu kommen und das Leben neu zu ordnen. Es gibt dann Raum für Tränen und Selbstfürsorge, den wir uns nehmen dürfen. Die Trauer möchte wieder geachtet und akzeptiert werden, weil sie auch zu unserem Leben gehört.

Zwar lernten wir unangenehme Gefühle, die uns nicht in den Kram passten wegzudrücken oder runterzuschlucken, diese möchten jedoch ihre Berechtigung, angenommen und gefühlt werden. Beschäftigen wir uns mit den Ohnmachtsblockaden der Trauer, lassen die unverarbeiteten Ereignisse zu und fühlen diese Emotionen ganz bewusst, lösen sich die negativen Gefühlsausbrüche nachhaltig auf.

Ich erinnere mich gerne an meinen Bruder, er ist in meinem Herzen.

Gefühle möchten gefühlt werden!

Ja, auch Trauer gehört zum Leben. Hinter der Trauer verbergen sich viele schöne Momente und Erinnerungen. Genau genommen trauern wir nicht dem Menschen nach, sondern den schönen Gefühlen, welche wir mit ihm erlebten. Erkennen wir das, so können wir nach einiger Zeit mit Dankbarkeit auf die gemeinsamen Erlebnisse zurückblicken und die schönen Momente in den Vordergrund holen.

Ich denke noch an die letzten Begegnungen mit meinem Bruder, der so ein lieber und hilfsbereiter Mensch war. Uli hatte immer ein offenes Ohr und unterstützte mich bei meinen technischen Problemen, die mich aus der Haut fahren ließen. Oft saß er mit mir bis in die späte Nacht und erklärte mir geduldig die Funktionen meiner Webseite.

Bei meiner Freundin mit meinen jüngeren Geschwistern Silvia und Uli.

Als wir noch Kinder waren, schleppte ich den 10 Jahre jüngeren Bruder mit zu meinen Freundinnen, die den kleinen und fröhlichen Jungen sehr liebten.

Es ist okay, dass ich um ihn trauere, denn dann bekommen meine Gefühle ihre Berechtigung und Anerkennung.

Buchtipps:

Buch Frei sein

Im Buch Frei-Sein von Stefanie Menzel, Verlag Lüchov, findest du viele Übungen und weiteres Hintergrundwissen über die Ohnmachtsgefühle von Trauer, Wut, Scham und Angst.

Es ist ein Selbsterkennungsbuch, dass dich bei deiner Trauerarbeit sehr unterstützen kann.



Die Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross vermittelt in ihrem berühmten Buch ein klares Bild davon, was jeden von uns nach dem Ablegen des irdischen Körpers erwartet. Das Buch gibt zahlreiche neue Denkanstöße, beweist die Autorin doch überzeugend und einfühlsam, dass es ein Leben nach dem Tod tatsächlich gibt. Über den Tod und das Leben danach.

Das Buch bringt Verständnis und gibt Antworten auf die vielen Fragen.

Welche Erfahrungen hast du schon mit Trauer gemacht? Graut es dich davor oder kommst du gut damit klar? Verdrängst du deine Traurigkeit oder lebst du sie aus?

Schreibe mir gerne!

Anita Griebl herzlich

Herzlichst deine Anita

Anita Griebl steht vor Blumen und lächelt – ein Bild für Lebensfreude, Wärme und innere Verbundenheit.

Lebensfreude verloren? So findest du zurück zu dir

10. April 2022/2 Kommentare/in Gefühle und Emotionen/von Anita Griebl

Viele Menschen spüren irgendwann, dass ihre Lebensfreude leiser geworden ist. Nicht verschwunden — nur überlagert von Alltag, Erwartungen und dem Gefühl, funktionieren zu müssen.

Vielleicht kennst du dieses leise Ziehen im Inneren. Dieses „Irgendwas stimmt nicht mehr“, obwohl im Außen alles gut aussieht. Genau so ging es auch Marianna.

Was Lebensfreude wirklich bedeutet

Lebensfreude ist kein Dauerlächeln.

Sie ist ein innerer Zustand, der entsteht,

wenn deine Energie frei fließen darf

und du wieder bei dir ankommst.

Können wir die Lebensfreude verlieren?

Marianna, 35, bricht an einem gewöhnlichen Vormittag in ihrer Küche zusammen. Die Kinder sind in der Schule, ihr Mann bei der Arbeit. Eigentlich sollte sie längst zu einem Termin im Landratsamt sein. Doch plötzlich wird ihr schwarz vor Augen und sie findet sich am Boden wieder, ohne Erinnerung an die Minuten davor.

Nach außen wirkt ihr Leben perfekt: ein Haus mit Garten, ein liebevoller Mann, zwei gesunde Kinder, ein sicherer Job, ein geplanter Urlaub. Doch innerlich fühlt sie sich leer. Unruhig. Abgeschnitten von sich selbst.

Sie funktioniert nur noch. Wie ein Roboter, der den Alltag abarbeitet.

Der Spiegel ist ihr Feind geworden. Selbstablehnung begleitet sie jeden Tag. Und obwohl niemand etwas bemerkt, spürt sie: So kann es nicht weitergehen.

➡️ Mehr über meinen eigenen Weg durch die Depression findest du hier.

Eine Frau steht im Wald und schaut in einen Spiegel – ein Symbol für Innenschau und den Verlust von Lebensfreude.
Lebensfreude kann sich zurückziehen, wenn das Leben zu schwer wird.

Wo ist die Lebensfreude hin?

Als Marianna mich anruft, erzählt sie mir von ihrem Zusammenbruch. Schon im Erstgespräch wird deutlich: Unterdrückte Emotionen drängen an die Oberfläche. Alte Muster, die sie jahrelang weggeschoben hat, melden sich zurück.

Bei unserem ersten Treffen im Wald spüre ich sofort die tiefe Traurigkeit in ihrem System. Als ich sie einlade, diese Gefühle nicht länger zu bekämpfen, sondern durch den Körper fließen zu lassen, passiert etwas Entscheidendes:

Sie entspannt. Sie atmet. Sie beginnt, sich selbst wieder wahrzunehmen.

Das ist oft der erste Schritt zurück zur Lebensfreude.

Unterdrückte Emotionen spielen oft eine größere Rolle, als wir denken. Was passiert, wenn Gefühle keinen Raum bekommen, habe ich hier ausführlich beschrieben:

➡️ Gefühle unterdrücken – Konsequenzen.

Neue Energie entsteht, wenn Gefühle fließen dürfen

Viele Menschen tragen Emotionen in sich, die sie nie fühlen durften: Trauer, Wut, Überforderung, Scham. Diese Gefühle blockieren Energie und damit auch Lebensfreude.

So ging es auch einer anderen Klientin, die mit Druck auf der Brust und Atemnot zu mir kam. Als sie zum ersten Mal zuließ, was in ihr war, entstand Erleichterung. Klarheit. Mut.

Gemeinsam wandelten wir die festgehaltenen Emotionen in Leichtigkeit und innere Stärke. Und genau das geschah auch bei Marianna: Mit jedem gelösten Gefühl kehrte ein Stück ihrer Energie zurück.

➡️ Energie ist ein Schlüssel zur Lebensfreude. Wie du sie im Alltag stärken kannst, habe ich hier beschrieben: 5 x Energie für mehr Lebensqualität.

➡️ Wie Lebensenergie wirkt und warum sie so wichtig ist, erkläre ich hier: Was ist Lebensenergie?

Landschaft mit Sonne, die durch die Wolken bricht – ein Symbol für neue Lebensfreude und innere Klarheit.
Manchmal beginnt neue Energie wie ein Sonnenstrahl, der durch die Wolken bricht.

Die Lebensfreude ist zurück

Marianna kam mehrere Male zu mir, um ihre alten Belastungen zu lösen und Selbstliebe aufzubauen. Mit jedem Schritt wurde sie klarer, mutiger, lebendiger.

Die Trauer, die sie jahrelang begleitet hatte, verwandelte sich in Kraft. Ihr Selbstbewusstsein wuchs. Sie begann, ihr Leben wieder selbst zu gestalten — mit Freude, Energie und innerer Ruhe.

Selbstannahme wurde für sie der Schlüssel. Denn Lebensfreude entsteht dort, wo wir uns selbst nicht länger ablehnen.

Selbstliebe ist ein zentraler Schlüssel für Lebensfreude. Warum sie so wichtig ist und wie du sie stärken kannst, erfährst du hier:

➡️ Gründe, warum du deine Selbstliebe aufbauen solltest.

Sonnenlicht fällt durch einen Baum – ein Symbol für neue Lebensfreude und innere Klarheit.
Manchmal kehrt Lebensfreude zurück wie Sonnenlicht, das durch die Bäume bricht.

Lebensfreude, die Freude am Leben

Viele Menschen verlieren ihre Lebensfreude nicht im Erwachsenenalter — sondern viel früher. Alte Erfahrungen, ungelöste Emotionen und innere Muster überlagern das, was eigentlich da ist.

In meinen Begleitungen holen wir diese Gefühle ins Bewusstsein, damit sie sich aus dem Körper‑Energie‑System lösen können. Wenn Trauer fließen darf, entsteht automatisch Raum für Freude.

Ein kraftvoller Weg zurück zur Lebensfreude ist Dankbarkeit. Sie richtet den Blick auf das, was nährt und stärkt die Verbindung zu dir selbst.

Eine kleine Übung für mehr Freude und Dankbarkeit

Bevor du einschläfst, denke an:

  • drei Dinge, für die du heute dankbar bist
  • drei Situationen, die dir Freude gemacht haben

Lass die Gefühle bewusst durch deinen Körper fließen. So holst du Schritt für Schritt mehr Lebensfreude in deinen Alltag.

Wenn du Dankbarkeit noch tiefer in deinen Alltag integrieren möchtest, findest du hier eine einfache und wirkungsvolle Übung:

➡️ meine Dankbarkeits‑Liste.

Zwei Hände formen ein Herz, durch das die Sonne scheint – ein Symbol für Dankbarkeit und innere Verbundenheit.
Dankbarkeit ist oft der erste Schritt zurück zur Lebensfreude.

Gemeinsam zurück zur Lebensfreude

Seit 2014 treffen sich beim ➡️ Treffpunkt Lebensfreude Menschen, die mehr Freude in ihr Leben bringen möchten. Wir arbeiten mit Übungen, Meditationen und ehrlichen Gesprächen — immer getragen von Nähe, Energie und Echtheit.

Auch in meinen Gruppen und Challenges begleiten wir uns gegenseitig in eine aktive Dankbarkeitspraxis.

Lebensfreude, Liebe und Dankbarkeit sind kraftvolle Verbündete für ein erfülltes Leben. Und du kannst jeden Tag neu entscheiden, wie du leben möchtest.

Wenn du auf diesem Weg Unterstützung möchtest, bin ich gern für dich da.

Wenn du deine Lebensfreude zurückholen möchtest, musst du nicht warten, bis „der richtige Moment“ kommt. Du kannst heute beginnen — mit einem kleinen Schritt, einer ehrlichen Frage an dich selbst oder einer Übung, die dich zurück in deine Energie bringt. Und wenn du dir Begleitung wünschst, bin ich gern an deiner Seite.

Anita Griebl blickt hinter einem Baum hervor – ein Moment der Verbundenheit mit der Natur und dem inneren Wandel.

Zurück zu deiner Lebensfreude

Lebensfreude nicht nur lesen, sondern erleben

Zu meiner Begleitung

Für mehr Klarheit, Selbstliebe und Freude in deinem Alltag.

Fühle Energie. Lebe frei.

Energiereiche Grüße von Anita

Symbolbild für Angst und Verstecken: Frau mit brauner Tüte über dem Kopf – Angst überwinden.

Angstfrei in 5 einfachen Schritten?

23. Februar 2022/2 Kommentare/in Gefühle und Emotionen/von Anita Griebl

Angst ist ein Gefühl, das uns oft blockiert und daran hindert, unser volles Potenzial zu leben. Doch die gute Nachricht: Du kannst lernen, deine Ängste zu erkennen, zu fühlen und Schritt für Schritt zu verwandeln. Mit meinem 5-Schritte-Programm gegen Angst findest du einfache Übungen, die dir helfen, Vertrauen aufzubauen, innere Ruhe zu gewinnen und deine Energie zurückzuholen.

Angst war lange ein starker Begleiter in meinem Leben – doch ich habe gelernt, sie zu wandeln. Manche Ängste durfte ich ganz auflösen, andere sind kleiner und leichter geworden. In diesem Blogartikel zeige ich dir, welche Schritte wichtig sind, um deine Angst liebevoll zu begegnen und sie in Vertrauen und Ruhe zu verwandeln.

Angstfrei in 5 Schritten

Schritt 1: Lerne deine Angst kennen – Hole dir eine belastende Situation ins Bewusstsein und erkenne die Ursache deiner Ängste.

Schritt 2: Fühle deine Angst – Lass die Gefühle bewusst zu und spüre die körperlichen Empfindungen, statt sie zu verdrängen.

Schritt 3: Atme mit deiner Angst – Atme tief in die belasteten Körperbereiche hinein und befreie dich von Beklemmungen.

Schritt 4: Stell dich deiner Angst – Gib der Angst eine Gestalt, begegne ihr mutig und erkenne, wie sie kleiner und weniger bedrohlich wird.

Schritt 5: Sprich mit deiner Angst – Trete in den Dialog, nimm ihre Botschaften an und hole dir deine Lebenskraft zurück.

Ist es möglich, von Ängsten frei zu werden?

Kann das wirklich einfach gehen?

Um diese Frage zu beantworten, dürfen wir unterscheiden:

  • Natürliche Ängste sind ein Teil von uns. Sie sind wertvoll, weil sie uns auf Gefahren hinweisen und uns helfen, schnell zu reagieren. Diese Ängste wollen wir nicht auflösen – sie sind unsere inneren Schutzengel.
  • Krankhafte Ängste und Angststörungen wie Panikattacken brauchen professionelle Unterstützung. Mit Begleitung können sie gelindert und Schritt für Schritt gelöst werden.
  • Erlernte und aufgebauschte Ängste entstehen oft durch belastende Erlebnisse. Kleine Sorgen werden durch Vermeidungsstrategien und den Verstand groß gemacht. Genau diese Ängste lassen sich einfach lösen und wir können uns tatsächlich davon befreien.

Frei werden von Ängsten und Befürchtungen

Mit meinem 5-Schritte-Programm findest du Wege, die dich unterstützen:

  • Schritte, die dir helfen, deine Ängste anzunehmen.
  • Schritte, die dir Entspannung schenken.
  • Schritte, die dich mit deinen Emotionen vertraut machen.
  • Schritte, die dir deine Freiheit zurückbringen.
  • Schritte, mit denen du deine Energie neu gewinnst.

Reflexionsfrage

Hast du schon einmal überlegt, was das Gefühl der Angst mit dir macht?

  • Erkennst du, wie es dich unbewusst steuert, blockiert und am Vorwärtskommen hindert?
  • Vermeidest du Situationen, die dir Bammel bereiten und schränkst dich dadurch ein?

Dann ist es Zeit, dich intensiver mit diesen Gefühlen auseinanderzusetzen und belastende Angstzustände aufzulösen.

Dein Weg in die Freiheit

Wenn du Angst hast, mit schwierigen Situationen fertig zu werden oder Fehler zu machen, wirst du mit diesem 5-Schritte-Programm lernen, deine Angstzustände zu erkennen und übermäßige Belastungen zu lösen. Du übst, mit störenden Gefühlen anders umzugehen und gewinnst die Oberhand in deinem Leben zurück.

Symbolbild für Angst: Anita Griebl mit erschrockenen Augen und Händen vor den Wangen – Angst überwinden in 5 Schritten.
Symbolbild für Angst: Schutzgesten und weite Augen – der Beginn des Weges in die Freiheit.

Wozu gibt es Angst?

Angst ist ein natürliches Gefühl, das uns schützt. Sie versetzt den Körper in Alarmbereitschaft, schüttet Adrenalin aus und hilft uns, blitzschnell zu reagieren, wenn Gefahr droht. So können wir uns aus einer bedrohlichen Situation befreien und unser Leben bewahren.

Doch während unsere Vorfahren noch wilden Tieren im Wald begegneten, sind wir heute kaum mehr akuten Gefahren ausgesetzt. Stattdessen entstehen Ängste in unseren Köpfen – durch Geschichten, die wir uns ausmalen, und Szenarien, die wir groß und bedrohlich erscheinen lassen.

Wie Angst sich aufbläht

  • Frühere Erlebnisse prägen uns: Situationen, in denen wir Angst erlebt haben, wollen wir um keinen Preis wiederholen.
  • Deshalb entwickeln wir Vermeidungsstrategien.
  • Kleine Befürchtungen werden durch unseren Verstand zu riesigen Gebilden aufgeblasen – wie ein Luftballon, der immer größer wird.

Den Ballon wieder entleeren

Deshalb entwickeln wir Vermeidungsstrategien.

Die gute Nachricht: Diese übergroßen Ängste lassen sich abbauen. Wir können die Luft herauslassen und das Gefühl wieder auf seine ursprüngliche Größe zurückführen.

Wenn du bereit bist, deinen Befürchtungen ins Auge zu schauen, wirst du mit den Übungen im 5-Schritte-Programm lernen, deine Ängstlichkeit aufzulösen und neue Freiheit zu gewinnen.

1. Schritt, lerne deine Angst kennen!

Der erste Schritt, um Angst zu überwinden, ist, sie bewusst wahrzunehmen. Nimm dir Zeit, in der du ungestört bist, und hole dir eine belastende Situation ins Bewusstsein – vielleicht die Beklemmung vor unbekannten Umständen, die Angst vor Kritik oder die Sorge, Fehler zu machen.

Schließe die Augen und lass diese Situation vor deinem inneren Auge entstehen. Betrachte sie genau: Welche Person oder welche Umstände lösen deine Ängstlichkeit aus? Erkenne, dass dieser Mensch oder diese Situation nur der heutige Auslöser ist – die eigentliche Ursache liegt tiefer, oft in deiner Vergangenheit.

Vielleicht war es früher ein Lehrer, ein Partner oder eine erziehungsberechtigte Person, die ähnliche Gefühle in dir ausgelöst hat. Heute ist es vielleicht dein Chef – doch das Muster ist dasselbe. Indem du dies erkennst, beginnst du, die Angst zu entlarven und ihr die Macht zu nehmen.

Mit meinen Angst-Seminaren und Mut-Kraft-Seminaren begleite ich dich dabei, diese Zusammenhänge zu verstehen und neue Wege zu finden, mutig und frei zu leben.

➡️ Zum Mut-Kraft-Seminar

Reflexionsfrage

Welche Situationen oder Personen lösen bei dir heute Angst aus und erkennst du das Muster aus deiner Vergangenheit darin wieder?

Symbolbild für Angst: Anita Griebl mit erschrockenem Gesicht und großen Augen vor dunklem Hintergrund – Angst überwinden.
Symbolbild für Angst: erschrockener Ausdruck im Dunkel – der erste Schritt zur Befreiung

2. Schritt, fühle deine Angst!

Nachdem dir deine Angstsituation bewusst geworden ist und du weißt, woher sie kommt, geht es nun darum, die Gefühle nicht länger zu verdrängen. Früher hast du die Angst vielleicht weggedrückt – doch jetzt darfst du sie deutlich zulassen und im Körper spüren.

Meist zeigt sich Angst als:

  • ein Engegefühl im Brust- oder Bauchraum,
  • ein Zittern oder eine innere Unruhe,
  • ein kalter Schauer oder andere körperliche Empfindungen.

Diese Ängstlichkeit ist real und ein Teil von dir. Deshalb darf sie akzeptiert und angenommen werden. Heilung geschieht, wenn du deine belastenden Gefühle bewusst fühlst, statt sie zu unterdrücken.

In meiner heilenergetischen Beratung und im Emotions-Coaching begleite ich dich dabei, diese Gefühle liebevoll wahrzunehmen und neue Wege zu finden, mit ihnen umzugehen. So verwandelst du Angst in eine Quelle von Erkenntnis und innerer Stärke.

➡️ Deine individuelle Einzelbegleitung

Reflexionsfrage

Wo in deinem Körper spürst du die Angst am deutlichsten und wie verändert sich das Gefühl, wenn du es bewusst zulässt?

3. Schritt, atme mit deiner Angst!

Jetzt spürst du bereits eine gewisse Erleichterung. Um die Furchtgefühle noch besser anzunehmen, ziehst du den Atem zu Hilfe. Je tiefer und bewusster du einatmest, desto mehr kann sich dein Körper von den belastenden Beklemmungen befreien.

Atme kraftvoll dorthin, wo du die einschränkenden Empfindungen wahrnimmst:

  • ein Engegefühl im Hals,
  • ein Druck im Magen,
  • ein Zittern im Brustkorb.

Mit jeder bewussten Ein- und Ausatmung wird mehr Energie freigesetzt und verteilt sich in deinem Körper. Es entsteht eine spürbare Entspannung, und die zuvor gestaute Dynamik steht dir wieder zur Verfügung.

Sorgenvolle Körperreaktionen wegzudrücken kostet enorme Kraft – Energie, die dir dann nicht mehr für deine eigentlichen Lebensaktionen zur Verfügung steht. Angst bewusst zuzulassen erfordert Mut, doch genau dadurch gewinnst du die Energie zurück, die dein Energiesystem für deine nächsten Schritte bereithält.

Weitere kostenlose Energieimpulse erhältst du in meinem Energieletter oder meinen Energiegruppen, dort findest du Inspiration und Unterstützung für deinen Weg.

➡️ Hier kannst du dich für kostenlose Impulse zu meinem Energieletter anmelden.

➡️ Hier geht es zur kostenfreien Energiegruppe

Reflexionsfrage

Wie verändert sich dein Körpergefühl, wenn du bewusst in die Angst hinein atmest, statt sie wegzudrücken?

Symbolbild für Angstbewältigung: Frau mit Händen über dem Kopf, nach vorne gebeugt – Atmung gegen Beklemmung.
Angst drückt uns nieder – doch durch bewusstes Atmen entsteht neue Kraft.

4. Schritt, stell dich deiner Angst!

Im vierten Schritt gibst du deiner Angst eine Gestalt. Lass vor deinem inneren Auge eine Figur entstehen – vielleicht ein Riese, ein Berg, ein Monster oder ein anderes Gebilde, das sich vor dir aufbaut.

Betrachte diese Erscheinung genau. Schau der Figur tief in die Augen. Wenn sie etwas entfernt steht, geh mutig einen Schritt auf sie zu. So stellst du dich der Angstfigur, die zunächst groß und aufgeblasen wirkt.

Doch bei der Konfrontation erkennst du: Es passiert nichts. Dein Gegenüber wird kleiner, weniger bedrohlich und verliert seine Macht über dich. Mit jedem Blick und jedem Schritt vertraust du dir selbst mehr – bis du bereit bist, dieses Geschöpf sogar zu berühren.

Indem du dich deiner Angst stellst, verwandelst du sie von einem übermächtigen Gegner in einen Teil deiner Geschichte, den du annehmen und integrieren kannst. So gewinnst du Vertrauen, Mut und neue Freiheit.

Reflexionsfrage

Welche Gestalt nimmt deine Angst an und wie verändert sie sich, wenn du ihr mutig ins Auge siehst.

5. Schritt, sprich mit deiner Angst!

Im letzten Schritt trittst du in den Dialog mit deiner Angst. Sprich die Gestalt an und frage sie, warum sie bei dir ist und was sie bezweckt. Die Antworten erscheinen dir in inneren Bildern, Wörtern oder Sätzen – Botschaften und Hinweise für dein weiteres Leben.

Zum Abschluss hältst du die Angstgestalt an den Händen. Spüre bewusst den Energiestrom, der durch deine Arme fließt, und nimm ihn an. Die ganze Kraft und Bestimmtheit, die zuvor in diesem Geschöpf gebunden war, kehrt nun zu dir zurück – in dein Körper-Energie-System.

Es ist deine Lebenskraft, die du lange für die Abwehr der Ängste verwendet hast. Indem du die Angst annimmst und akzeptierst, veränderst du den Energiefluss und gewinnst Vertrauen, Stärke und deine innere Kraft zurück.

Ich selbst habe mich aus einer schweren Erkrankung herausgezogen, indem ich diesen Weg gegangen bin. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, lies gerne meinen Blogartikel über Depression – dort teile ich weitere Impulse und Erfahrungen.

➡️ Depression- Plötzlich war alles anders!

Reflexionsfrage

Welche Botschaften zeigt dir deine Angst, wenn du ihr zuhörst – und wie fühlt es sich an, ihre Kraft wieder in dir aufzunehmen?

Angst ist der größte Feind des Erfolgs!

Angst ist der größte Feind des Erfolgs – doch sie muss nicht dein Leben bestimmen. Wenn du beginnst, deine Ängste bewusst wahrzunehmen, sie zu fühlen, ihnen zu begegnen und schließlich mit ihnen zu sprechen, verwandelst du Blockaden in neue Kraftquellen. So entsteht Vertrauen, Mut und die Freiheit, neue Möglichkeiten zu nutzen.

Du darfst dich daran erinnern: Jede Angst trägt eine Botschaft in sich und wenn du bereit bist, hinzuhören, öffnet sich der Weg zu mehr Lebenskraft und innerer Stärke.

Wenn du tiefer eintauchen möchtest und dir Unterstützung auf deinem Weg wünschst, begleite ich dich gerne in meinen Seminaren, Coachings und Energiegruppen. Gemeinsam finden wir Wege, deine Angst zu verwandeln und deine Energie zurückzugewinnen.

Anita Griebl hinter dem Baum

Trau dich, den ersten Schritt zu gehen – deine Freiheit wartet bereits auf dich.

Zum Energiegespräch

Hol dir deine Energie zurück – buche jetzt dein persönliches Energiegespräch!

Energiearbeit, die Herzen öffnet!

Energiereiche Grüße von Anita

Seite 2 von 3123

Energieletter

Energie in das Postfach

Wer schreibt hier?

Anita Griebl in der Natur

Hei, ich bin Anita – Heilenergetikerin aus Niederwinkling. Ich begleite dich auf deinem Weg zu mehr Energie, Klarheit und innerer Freiheit.

Heilenergetik bedeutet für mich echte „Hilfe zur Selbsthilfe“: Sie unterstützt dich dabei, Belastungen zu lösen, Herausforderungen leichter zu meistern und dein Leben bewusst zu gestalten.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie transformierend dieser Weg sein kann. Heute lebe ich frei, leicht und voller Kraft – und genau das möchte ich weitergeben.

Lerne mich und meinen Weg kennen → Klick hier!

 

 

Neueste Beiträge

  • Monatsrückblick Februar 2026: Wo Energie fließt und Freiheit wächst
  • Das umfassende Wut-Pfad-Glossar: Ärger, Groll und Zorn verstehen
  • Was ist Lebensfreude? Der Weg zurück zu deiner inneren Lebendigkeit
  • Mein Blog-Rückblick auf 2025
  • Fühle Energie. Lebe frei: Die Geschichte hinter meinem Claim
  • Was ist ein Wut‑Pfad? Ein ganzheitlicher Weg, um Wut bewusst zu transformieren

Anita Griebl:

Energiearbeit, die Herzen öffnet!

Datenschutz | Impressum | Presse| Kontakt

Search Search
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen